Mein meistgeklickter Beitrag lautet Sneakers Guide Vienna. Immer noch. Und daran wird sich meiner Meinung nach auch nie etwas ändern. Gut so. Hab ich damit mit Sicherheit so manch Ortsunkundigen zu neuen Turnschuhen verholfen.

Chronologisch beginnt das heutige Update mit einem Wegfall. Der Paar Laden hat im Oktober nach sieben Jahren geschlossen. Mir wird er nicht sonderlich fehlen, trotzdem trug er wesentlich zur Entwicklung der Wiener Sneaker Szene bei. Danke und RIP.

Neu hingegen ist der Asics Store. Enorm innovativ, auf zwei (oder drei?) Stöcken und dort ansässig, wo sich die Mariahilferstraße mit der Kirchengasse kreuzt. Das Angebot enthält das gesamte Portfolio der Marke. Wichtiger Teil davon: Sneakers.

Last but not least: Nike Vienna. Ihr wisst Bescheid. Wenn nicht, scrollt nochmal einen Beitrag hinunter. Geöffnet seit genau einer Woche, kann der Store sehr viel. Nicht aber alles. Doch was zählt: Der Swoosh is back in town. Und das genieß ich.

Nike Vienna ist zurück. Seit Donnerstag hat der neue Nike Store auf der Mariahilfer Straße geöffnet. Nur ein Block neben dem ehemaligen Generali Center, wo der alte vor ungefähr eineinhalb Jahren dicht machen musste. Mein Weltbild ist somit wieder zurecht gerückt. Mein Stadtbild besser gesagt. Willkommen zurück.

Die Auszeit zahlte sich aus. Eine Fläche, die nach meinem Augenmaß ungefähr das Fünffache des alten Stores beträgt und auf zwei Stockwerke verteilt ist. Eine prächtig spiegelnde Außenfassade, die den Tempel glanzvoll erstrahlen lässt. Auf Ebene 0 kommen Ladies und Kids auf ihre Kosten, Ebene 1 beheimatet Running, Lifestyle und Training für Männer sowie Jordan und Fußball.

Freitag und Samstag gab’s das große Opening Party Weekend mit vielen Specials während der Geschäftszeit. Ich nahm mir das Flaggschiff Freitagnachmittag unter die Lupe. Sehr cool, nur vom Hocker haute es mich nicht. Keine NBA, keine NFL. Meine beiden großen Kritikpunkte. Trotz dieser Größenordnung eben doch keine Nike Town.

Meine Chicago Einser Jordans. Im Innenfutter des rechten Schuhs kleben die nicht mehr entfernbaren und sich in den Stoff hineingefressenen Überreste eines Kaugummis. Meines Kaugummis. Und meine Unart, fertig gekaute Gummis auszuspucken und wegzukicken. Sollte mir eine Lehre sein.

Sollte. Immer noch kicke ich. Aber zumindest werfe ich nun einen Blick in den rechten Schuh (ich bin Rechtsfüßer), sofern ich das gute Stück nicht fliegen sehe. Man sollte das Leben eben nicht immer so ernst nehmen. „Why so serious?“, fragt auch der Joker. Dessen geschminkte Fratze sich neulich auf einem meiner Shirts wiederfindet.

Und so nebenbei passen die Farben dieses nicht so ernsten Kleidungsstücks exakt zu den Farben meiner eingangs erwähnten Kaugummikickinstrumente. Der perfekte Einklang in Weiß, Rot und Schwarz. Aja, da war ja noch die Hose. Oder doch nicht. Die denkt ihr euch diesmal bitte.

(pics: emp.de, flightclub.com)

Los Angeles am 26. März 1995. Als Rap noch richtig roher und ehrlicher Gangsta Rap war. Als deren Akteure noch in Lowrider durch ihre Hood cruisten. Einer von ihnen schloss an diesem Tag für immer seine Augen: Eazy-E. Geboren als Eric Lynn Wright. Knapp 31 Jahre davor. In Compton.

Eazy-E gehörte zu den Pionieren des Gangsta Rap. Wird sogar als dessen Pate verehrt. Leider trat er viel zu früh ab. AIDS war der Grund. Über den Infektionshergang wird noch heute gestritten. Sogar unter seinen sieben Kindern. Die er von sechs Frauen hatte.

Als Schüler dealte Eazy. Erzählte er. Mit der Kohle gründete er Ruthless Records. NWA entsprang daraus. Seine Kombo. Danach zerstritten, großes Dissen und Versöhnung am Sterbebett. Heute dreht er sich im Grab um. Beim Anblick dieser sich Rapper nennenden und Lambo fahrenden Nuschler.





Habt ihr an den bisherigen November Spieltagen der NFL etwas genauer als sonst hingesehen? Beziehungsweise überhaupt schon mal hingesehen? Falls nein und nein, habt ihr jetzt die Möglichkeit, das Lesen abzubrechen. Falls nein und ja, klär ich euch gleich auf. Und falls ja und ja, ist euch hoffentlich nicht das Tarnmuster entgangen.

Camouflage schleicht sich jährlich in das Equipment und die Stadien aller 32 Teams. Verteilt auf den gesamten November tragen Spieler beispielsweise Handschuhe, Handtücher, Helm- u. Kapitänsabzeichen, Caps oder Hauben mit militärischen Elementen. Stadien und Torstangen sind geschmückt und die Kleidung der Coaching Staffs sind teilweise ebenfalls getarnt.

Salute to Service heißt die dahinter stehende Kampagne und die NFL ehrt und unterstützt damit nicht nur das Militär, vielmehr auch Veteranen, geschädigte Kriegsopfer und natürlich deren Angehörige. Gemeinsam mit Stiftungen und diversen Non-Profit-Organisatoren wurden im heurigen Jahr bereits knappe 1,8 Millionen Dollar gesammelt.

(pics: fanatics.com)