Eminem und seine Musik hatten von Beginn an große Bedeutung für mich. Ein Rapper, dessen Karriere ich von der ersten Stunde an mitbekommen habe. Dessen Songs und besonders dessen Style mich in meiner Jugend prägten. Und ewig in mir verankert sein werden.

Vor fünf Tagen erschien Revival. Eminems neuntes Soloalbum. Der Titel steht für Wiederbelebung. Nach vier Jahren Abstinenz und einem Beinahe-Tod an Überdosis im Jahre 2007 nicht zu unrecht gewählt. Mit dabei: Beyoncé, Ed Sheeran, Alicia Keys, Pink und Skylar Grey.

Die Folge: Sehr viel Pop. Teilweise auch rockig. Geschmacksache. Der mittlerweile 45-Jährige aber charismatisch, energisch, laut und technisch höchstwertig wie in guten alten Zeiten. So geht Rap. Kein Mumble „Rap“, den auch Eminem hier mit Chloraseptic angreift. Pluspunkt.

Ebenso Inhalt: Politik. Trump als Spalter der Gesellschaft oder Atomwaffen in Nordkorea. Und Gesellschaft. Rassismus und Polizeigewalt. Und persönliche Themen. Die Verarbeitung seiner Ehe und nicht (mehr) zu erfüllende karrieretechnische Erwartungen. Reinhören.