Zweilfelsohne spielte sich in meinem Leben ein Schuhmodell in den Vordergrund, das fast schon zum Inventar meiner Füße gehört. So wie die Hühneraugen an den kleinen Zehen links und rechts. Keine Angst. Fußgewächstechnisch werde ich nicht detaillierter. Zurück in die Spur: Wer mich kennt, kennt sie. Meine Einser-Jordans.

Wie viele Paar ich davon besitze, ist uninteressant. Vielmehr begeben wir uns auf eine kleine Zeitreise und drehen die Uhr um elf Jahre zurück. Wir befinden uns nun im wunderschönen Nürnberg und schreiben das Jahr 2007. Nie an euren Rechenkünsten zweifelnd entführe ich euch in einen Streetwear-Shop im mittelalterlichen Stadtkern.

Ihr werdet nun Zeugen eines für euch bedeutungslosen, für mich aber historischen Ereignisses: Im Abverkauf lege ich mir mein allererstes Paar Einser-Jordans zu. Der Beginn einer großen Liebe. Damals bildete ich mir übrigens ein, Jordans in Größe 11,5 statt 12 zu benötigen. Die Konsequenz: Einlagesohle musste irgendwann raus, Zehenfehlstellung blieb.