Wir befinden uns aktuell im jährlichen Niemandsland. Der Kalender begann unlängst von vorne, das Wetter zieht eine grässlich graue Dauerfratze mit dem noch weniger schönen Nebeneffekt der klirrenden Kälte. Die guten alten Zeiten, in denen ich Samstagnachts noch in der Lage war, mir den Winter schön und dessen schnelleres Ende herbei zu saufen, sind lange Geschichte.

Heutzutage rede ich mir ein, der Fortdauer dieser tristen Jahreszeit mit farblichen Elementen entgegenwirken zu können und trage teils knallige Holzfällerhemden. Die Wahrheit liegt wohl eher an der wärmenden Funktionalität dieser filzigen Teile, deren feinerer und/oder kleinkarierter und/oder Slim-Fit-Verwandtschaft ich als passionierter Antibügler absolut nichts abgewinnen kann.

Darüber hinaus vergewaltige ich meine Fersen mit Boots. Zumindest im berühmt-berüchtigten Wiener Gatsch, der weißem Schnee entspringt und diese Zeit des Jahres noch schrecklicher macht. So, dass ich ab und zu sogar zur Haube greife. Lange verbot mir dies meine Eitelkeit. Doch die Frise hält auf wundersame Weise. Hinzu gesellt sich eine Jeans. Und Jacke nicht vergessen. Wie ich im visuellen Anschluss.