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Heute steht wieder ein Update am Programm. Ein Update in Sachen Street Art. Nachfolgend dürft ihr wieder die neuesten Errungenschaften meiner Telefonkamera von den Straßen Wiens begutachten. Bunt durchgemischt und spontane Entdeckungen während meiner Spaziergänge oder Jogging Sessions.

Wien hat so einiges zu bieten. In naher Zukunft werde ich mir gezielt Locations vornehmen, wo es nur so an bunten Schätzen wimmelt. Den Donaukanal beispielsweise. Seit meiner letzten Fototour wurde so ziemlich alles übermalt. Oder den Wien Fluss stadtauswärts Richtung Westen. Ebenfalls eine kleine Goldgrube. Um nur zwei Beispiele genannt zu haben.

Seit Berlin bin ich eher spazierfaul. Aber das sollte schleunigst geändert werden, um die soeben groß angekündigten Vorhaben auch zeitgemäß in die Tat umzusetzen. Außerdem soll es gesund sein, wenn man viel Zeit draußen in der Kälte verbringt. Sagt man. Ich werde es mir zu Herzen nehmen. Und Kamera und Liebling zu Händen.

Bei der Durchsicht der Fotos auf meiner Kamera, die ich am Wochenende in Berlin so knipste, springt mir vorzugsweise bunter Lack entgegen. Bunter Lack, klebend auf den Wänden und Türen Kreuzbergs. In Form von Schriftzügen, Mustern, Tags und Figuren aus der Dose.

Kreuzberg. Früher ein eigenständiger Bezirk im Berliner Herzen, seit 2001 Hälfte des zusammengelegten Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Künstlerisch und kreativ. Heute zusätzlich leider hip und sehr begehrt. Zu begehrt. Und zum Leid jener, die Kreuzberg groß machten.

Über Graffiti lässt sich streiten. Schmierereien bis Sachbeschädigungen für die einen, Lifestyle bis Kunst für die anderen. Ich zähle zu den anderen. Und Berlin ist ein idealer Schauplatz. Eine riesige Outdoor-Vernissage, an der ich dieses lebendige Abgefuckte so liebe. Danke und bis bald.

Es passierte neulich an einem Feierabend während ich das Bürogebäude verließ. Smartphone in der Hand, Kopfhörer in den Ohren, Daumen am Play-Button. Musik kam keine. Stattdessen hob mein Telefon ab. Das Kabel der Kopfhörer verhängte sich an der Türschnalle. Und das Display küsste einen Pflasterstein.

Kein zärtlicher Kuss. Das Resultat: Tausende Splitter und Display komplett im Arsch. Ich ebenso. Gewiss ein First-World-Problem. Aber wer kann heutzutage noch ohne Smartphone? Ich nicht. Und schon gar nicht kann ich mir jederzeit ein neues Handy leisten. Aber Ende gut, alles gut. Und Display gut. Es konnte ausgetauscht werden. Binnen 30 Minuten.

Nun weiß ich endlich, wieso diese kleinen Handyshops überleben können. Zu den Stammkunden werde ich hingegen nie zählen. Aus Fehlern lerne ich auch weiterhin und sorgte vor: Meine beiden Smartphones (inklusive Firmenhandy) tragen nun Nike Sohlen. Air Force 1 und Cortez. Robust und gewöhnungsbedürftig bis hässlich, aber zweckdienlich. Und nachhaltig. Die Hüllen bestehen aus recycelten Schuhsohlen.

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Bald ist es ein halbes Jahr her. Mein Rückzug aus Instagram. Ein Schritt, der damals bitter notwendig und längst überfällig war. Eine oberflächliche Pseudogesellschaft, die sich selbst so sehr verarscht wie ihre Fanboys und Fangirls.

Durchaus hat(te) Instagram auch seine Daseinsberechtigung. Fotos teilte ich gerne. Niemals von meinem Gesicht. Ich bin nicht wie die. Hingegen postete ich Street Art. Beispielsweise. Direkt von den Wänden Wiens. Und ganz ohne Fake.

Das nicht zu vermeidende Ende meiner Instagram Ära hinderte mich aber in keiner Weise daran, weiterhin Bilder zu schießen und Kunstwerke der Straßen festzuhalten. Und zu teilen. Denn auch dazu benötige ich kein verlogenes Netzwerk.

Ich habe mein eigenes Portal. Da, wo ich im Viertagesrhythmus Beiträge für euch schreibe und da, wo ich ich bin und mich für niemanden und kein Geld der Welt verbiege. Und genau da werde ich nun regelmäßig meine visuellen Impressionen veröffentlichen.

„Er kommt. Knight Rider — ein Auto, ein Computer, ein Mann. Knight Rider — ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht.“ Kaum eine andere Serie prägte die späte Periode meiner Kindheit so wie Knight Rider. Kabelfernsehen sei Dank.

Nach der ersten Serie fragte ich meinen Papa tatsächlich, ob denn unser Auto auch springen kann. „Wenn es muss, dann schon“ war seine Antwort. Und sie machte mich stolz. Wenngleich ich sie erst Jahre später richtig verstanden habe.

Aber nicht nur der Turboboost von K.I.T.T. hat es mir angetan. Auch die Lederjacke seines Kumpels Michael Knight ließ mich nicht mehr los bis ich selbst endlich eine hatte. Noch heute stellt die schwarze Lederjacke einen der wichtigsten Bestandteile meines Schranks dar.

Und auf dessen Türen klebte vor Jahren ein Poster von David Hasselhoff. Nicht nur der personifizierte Sportwagenfahrer, Verbrecherjäger, Frauenheld und Lederjackenträger Michael Knight, sondern auch mein allererstes richtiges Idol.