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2. November 2017. Der Tag, an dem ich meinen Sozialtod starb. Ein für mich nicht nur neuer Zustand, für mich auch ein neuer Begriff. Der mir auf Anhieb gefiel. Nicht das Wort an sich, die Bedeutung dahinter. Für das Wort bin ich fast zu alt. Stammt es doch aus der Liste der Nominierungen für das Jugendwort des Jahres.

Mein seit nun fast zwei Wochen andauernder neuer Zustand steht für keinerlei Präsenz in sämtlichen sozialen Medien. Mein Blog ist es schon länger. Die Eliminierung meines privaten Facebook Accounts war nun der fällige Schritt in meinen persönlichen Sozialtod. Obwohl es in Wahrheit einen großen Schritt in Richtung sozialeres Leben bedeutet.

Kein Teil einer zum Großteil likegesteuerten Fake Gesellschaft (ich kann es nicht oft genug erwähnen) zu sein, tut schlicht und einfach gut. Schluss mit Informationsüberflut, Schluss mit den nervenden Selbstdarstellerfratzen, Schluss mit Freunden, die außerhalb der Virtualität gar keine Freunde sind. Und endlich mehr Zeit zum Leben.

Den meisten von euch ist es mit Sicherheit noch gar nicht aufgefallen. Und die, die es wissen, wissen es erst seitdem ich es ihnen gesagt habe. Ich rede von meiner neuen URL bzw. meiner neuen Domäne. Mit der wundervollen Endung Punkt what the fuck.

Natürlich bin ich weiterhin auch mit besenstil.at erreichbar, nur konnte ich keine Sekunde lang mit dem .wtf-Kauf zögern, als ich gesehen habe, dass dies nun möglich ist. In diesem Zuge bedanke ich mich recht herzlich beim temporären Wiener Club Horst. Dort habe ich mir .wtf abgeschaut.

Oder nennen wir es Inspiration geholt. Und es passt wie die Faust aufs Auge zu meinem Anti Blog. Wie ich finde. Ein untypischer Blog mit einer untypischen Domain. Und zur Feier des Tages noch ein untypisches Video: Badam. WTF!?

Ein amerikanischer Schwachsinn. War lange Zeit meine Meinung über Halloween. Mittlerweile kann ich mich ganz gut damit anfreunden. Wie mit so manch anderem amerikanischen Schwachsinn. Aber bleiben wir bei Halloween. Heuer war ich sogar schon auf einer Halloween Party. Zwar noch ohne Verkleidung, aber 2018 wird kommen.

Dabei verblüffte mich so manches Kostüm, das muss ich schon zugeben. Andererseits muss ich auch anmerken, dass hierzulande viele Halloween mit Fasching verwechseln. So ganz ohne Gruselfaktor. Und da gibt es auch noch die berühmte Filmreihe rund um den Serienmörder Michael Myers. Der Schrecken meiner Kindheit.

Aber die Angst verging mir neulich. Zufällig kam mir einer der Filme nachts im TV unter. Statt Angst bekam ich eher Lachanfälle. Wenn überhaupt. Grundsätzlich nämlich Langeweile. Das einzig Furchterregende daran ist die Musik. Pro Stunde ca. ein Mord und dann quasi hinter angelaufenen Scheiben. Wollt ich euch nur erzählen.




Schlecht geraten, wenn ihr gedacht habt, meine Street Art Impressionen aus Kreuzberg wären das höchste der Gefühle hinsichtlich meiner Reiseberichterstattung aus der Deutschen Hauptstadt. Viel zu schön waren die vier Tage und viel zu viele Fotos habe ich geknipst, um nicht zumindest noch einen zweiten Artikel zu bringen.

Et voilà! Zu feiern gibt es neben einer weiteren erfolgreich gemeisterten Etappe bei der Unterdrückung meines innerlichen Kaufdrangs auch die Aufrechterhaltung meiner hundertprozentigen Berghain-Eintrittsquote. Keine neue Klamotten also. Und vor allem kein neuer Schuh. Aber Party. Bis ich auf einem Barhocker einpennte.

Ein Andenken wurde dennoch erworben oder besser gesagt gestochen. Unter die Haut. Für mich nicht nur ein Zeichen besonderer Momente und einer besonderen Reise, vielmehr der Beweis, den richtigen Menschen an seiner Seite zu haben. Jemand, mit dem man noch viele Kilometer fliegen und durch fremde Städte spazieren will.

Heute ist der 13. Oktober 2017. Ein besonderer Tag in mehrerer Hinsicht. Es ist Freitag der 13.. Ich habe frei. Ich bin nach Berlin geflogen. Und es ist der offizielle Veröffentlichungstag von Hardwell Presents Revealed Volume 8.

Knapp vorbeigeschrammt am 500. Beitrag. In Verbindung mit dem Release dieses Albums aus dem Hause Revealed hätte ich es zur Feier meines Jubiläums richtig laut krachen lassen können. Wobei das vier Tage später doch auch noch funktionieren sollte.

So feiern wir nun also in Beitrag Nummer 501 meinen Beitrag Nummer 500 und das neue Album von Hardwells Label. Und wir tun das laut. Denn Revealed ist immer laut. Und hart. Und böse. Progressive House bis hin zu Hardstyle ganz nach meinem Geschmack.

Übrigens stattet uns Wienerinnen und Wienern der liebe Hardwell am 4. November einen Besuch ab. Mein Lieblingsholländer legt in der Stadthalle auf und so weit ich richtig informiert bin, gibt es noch Tickets für diesen Live-Set.