Posts from the ereignisse Category

Darf ich dich bitten, ein wenig über dich zu erzählen? Über welchen Schuh darf ich für dich schreiben? Was macht diesen Schuh so besonders für dich? Trägst du ihn noch? Wenn nein, wie lange hast du ihn getragen? Woher hast du den Schuh? Und wieso hast du ihn? Zu welchen Anlässen oder welchem Zweck hast du ihn getragen bzw. trägst du ihn? Welche(n) besondere(n) Moment(e) verbindest du damit bzw. an welche(s) spezielle(n) Erlebnis(se) wird dich dieser Schuh immer erinnern?

Ihr dürft euch angesprochen fühlen! Demnächst eröffne ich ein komplett neues Kapitel. Ich schreibe Geschichten, die hinter Schuhen stecken. Euren Schuhen. Meinen Schuhen. Und kein Schuh wird ausgegrenzt. Jede Art ist willkommen. In jedem Zustand. Schreibt mich einfach an und beantwortet mir die oben angeführten Fragen. Bringt mir euren Liebling vorbei oder schickt ihn mir. Einzeln oder paarweise. Ich mache Fotos, verfasse einen Beitrag und retourniere ihn wohlbehalten. Shoestories. Coming soon.

Requisite

Meine blauweißen Nike Dunk. Ich schrieb darüber. Trug sie selten. Zu selten. Sie mussten weg. Verdienten sich einen besseren Umgang. So stellte ich sie online und bot sie zum Verkauf an. Auf einem allseits bekannten Portal. Der Name tut hier nichts zur Sache. Jedenfalls gingen sie weg. Schnell. Per Abholung.

Diese war außergewöhnlich. Zumindest lief sie nicht so, wie ich Abholungen gewohnt war. Ob ich die Schuhe wieder sehen will, fragte mich die Käuferin. Ich bräuchte nur eine damals in den Startlöchern stehende Vorstellung im Volkstheater besuchen. Meine Dunk werden mitspielen. Als Requisite.

Und so landete ich Wochen später im Theater. Das letzte Mal lag zurück in meiner Schulzeit. Nicht freiwillig also. Diesmal doch. Und mit Schnucki. Neugier, aus der noch ein Kulturwandel entstehen kann. Es hatte gefühlte 40 Grad in den historischen Mauern des Volkstheaters. Aber meine Schuhe waren gut. Ehemalige Schuhe.

Hinter jedem Blog steht ein Blogger. Zumindest. Oder maximal. Wie hier. Ich rede von mir. Dem Anti-Blogger. Gegenstromschwimmer. Ich will anders sein. Bin anders. Grenze mich vom Mainstream des Blog-Universums ab. Optisch. Charakterlich. Und grundsätzlich.

Ich blogge undercover. Bin ein Phantom. Kein Poser. Gesichtlos. Meine Fratze gebe ich nicht preis. Nur in Form von schwarzen Pixeln. Kunst. Mich charakterisierend. Selbstdarstellend. Zurückhaltend. Auf einen Blick. Und Klick. Links. Auf ich. Oder diesen Text hier nachfolgend.

Inklusive meines bisherigen Werkes. Denn kürzlich folgte das Update. Des Bildes und meiner Beschreibung. Statt Sonnenbrillen trage ich nun Jersey. Meine Jeans ohne Swag. Und der Tumbler wurde mit der Urform des Batmobils ersetzt. Old School lautet das Stichwort.

Nike Vienna

Nike Vienna ist zurück. Seit Donnerstag hat der neue Nike Store auf der Mariahilfer Straße geöffnet. Nur ein Block neben dem ehemaligen Generali Center, wo der alte vor ungefähr eineinhalb Jahren dicht machen musste. Mein Weltbild ist somit wieder zurecht gerückt. Mein Stadtbild besser gesagt. Willkommen zurück.

Die Auszeit zahlte sich aus. Eine Fläche, die nach meinem Augenmaß ungefähr das Fünffache des alten Stores beträgt und auf zwei Stockwerke verteilt ist. Eine prächtig spiegelnde Außenfassade, die den Tempel glanzvoll erstrahlen lässt. Auf Ebene 0 kommen Ladies und Kids auf ihre Kosten, Ebene 1 beheimatet Running, Lifestyle und Training für Männer sowie Jordan und Fußball.

Freitag und Samstag gab’s das große Opening Party Weekend mit vielen Specials während der Geschäftszeit. Ich nahm mir das Flaggschiff Freitagnachmittag unter die Lupe. Sehr cool, nur vom Hocker haute es mich nicht. Keine NBA, keine NFL. Meine beiden großen Kritikpunkte. Trotz dieser Größenordnung eben doch keine Nike Town.

Salute to Service

Habt ihr an den bisherigen November Spieltagen der NFL etwas genauer als sonst hingesehen? Beziehungsweise überhaupt schon mal hingesehen? Falls nein und nein, habt ihr jetzt die Möglichkeit, das Lesen abzubrechen. Falls nein und ja, klär ich euch gleich auf. Und falls ja und ja, ist euch hoffentlich nicht das Tarnmuster entgangen.

Camouflage schleicht sich jährlich in das Equipment und die Stadien aller 32 Teams. Verteilt auf den gesamten November tragen Spieler beispielsweise Handschuhe, Handtücher, Helm- u. Kapitänsabzeichen, Caps oder Hauben mit militärischen Elementen. Stadien und Torstangen sind geschmückt und die Kleidung der Coaching Staffs sind teilweise ebenfalls getarnt und für Fans gibt’s Jerseys. Nachfolgend anhand der Pats und Cowboys veranschaulicht.

Salute to Service heißt die dahinter stehende Kampagne und die NFL ehrt und unterstützt damit nicht nur das Militär, vielmehr auch Veteranen, geschädigte Kriegsopfer und natürlich deren Angehörige. Gemeinsam mit Stiftungen und diversen Non-Profit-Organisatoren wurden im heurigen Jahr bereits knappe 1,8 Millionen Dollar gesammelt.