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Loyalität. Eine Haltung, die auf Beständigkeit beruht. Und auf Verbundenheit basiert. Eine ehrliche Eigenschaft. Tief in einem drin. Gegenüber Menschen, gegenüber Gruppen, gegenüber Gemeinschaften. Diese Menschen können Sportler sein. Idole. Diese Gruppen können Teams sein. Vereine. Mannschaften.

Und eine Ausdrucksweise dieser inneren Verbundenheit können Kleidungsstücke sein. Jerseys. Die Dienstuniformen der Athleten. Aber auch jene ihrer Anhänger. Als Symbol der Zugehörigkeit und ihres Supports. Pure Identifikation. Als würden sie an der Seite ihrer Halbgötter am Spielfeld stehen.

Verziert durch die Farben des jeweiligen Teams, durch Nummern, Spielernamen und ein Mannschaftslogo zogen mich die Polyesteroberteile seit jeher in ihren Bann. Keine Woche verging während meiner Schulzeit, in der ich mir nicht mindestens einmal ein Trikot eines Lieblingsteams oder -wettkämpfers überstreifte.

Inspiriert durch den Style diverser Rapper aus Musikvideos und getrieben von meiner Leidenschaft für den Sport entstand die Liebe zu dieser Art von Stil. Ein Leben lang werde ich dieser Linie treu bleiben. Loyal bleiben. Und die Farben meiner Idole wie auch meinen sportlichen Lifestyle öffentlich zur Schau stellen.

Im Mai nächsten Jahres wird die Swedish House Mafia in der Hauptstadt ihrer schwedischen Heimat ein Comeback-Konzert geben. Ein Ereignis, das sich jeder Fan zwar sehnsüchtig erhofft, dennoch aber niemals erwartet hätte. Wie auch immer. Ich nutze die Gunst der Wiedervereinigung und huldige nun den Stil der drei Schweden. In kleidungstechnischer Hinsicht.

Dunkel, nahezu durchgängig schwarz. Sportlich locker. Gepaart mit zielsicherer Coolness. Besonders in ihrer Blütezeit prägte mich der Style des Trios und machte aus meinem Kleidungsstil einen Mash-Up aus Hip-Hop-Rhymes und House-Beats. Seit jeher stellt Musik und ihre Künstler für mich die Inspirationsquelle Nummer eins dar. Betreffend meiner Kleidung.

Sneakers: Speziell Steve Angello punktete hier regelmäßig bei mir. Mit diversen Vierer-Jordans wohlgemerkt. Jeans: Was anderes kann ich mir an meinen Beinen schwer vorstellen. Aber bitte mit zeitgemäßem Schnitt. T-Shirt: Schlicht und am besten unbedruckt. Lederjacke: Ein Teil, das zur Grundausstattung jeder Garderobe zählen sollte. Hat dieses gewisse Etwas.

Wir schreiben die diesjährigen Hundstage. Sagt man. Ein Hitzerekord fällt nach dem anderen. Weiß man. Und das täglich. Ein Ende nicht absehbar. Unerwartet schön und angenehm erscheinen dadurch die klimatisierten Bürostunden in der Arbeit. Trotz Arbeit. Und trotz U6.

Aber wer wird denn hier jammern und was wäre ein Sommer ohne Sommer und der subtropischen Klimazone in den Zwischenwaggons des Wiener Proletenschlauchs. Ziemlich surreal. Außerdem entgingen uns Frische, Sportlichkeit, Farbenpracht und Leichtigkeit hitzetauglicher Outfits.

Meine sommerliche Zusammenstellung dreht sich um eine der schillerndsten Figuren und schrägsten Vögel des Basketballsports: Dennis Rodman. Drei Jahre im Dienste der Chicago Bulls. Und deren schwarz-roten Teamfarben dienen als Muster dieses heißen Outfits.

Über die Sommertauglichkeit ärmelloser Basketball-Oberteile brauchen wir nicht diskutieren. Wohl aber über das Turnschuhwerk. Als perfekte Begleiter empfehle ich konforme Farben. Dazwischen bitte Kontrast. Hosentechnisch wohlgemerkt. Denn Straße ist nicht Court.

Musiker und Musikgruppen dienten mir stets als Inspirationsquelle in Sachen Kleidungsstil. Primär kam dieser Einfluss aus dem Genre des Rap und wird mir ein Leben lang erhalten bleiben. Run-D.M.C. spielen dabei eine wichtige Rolle. King Of Rock lautet einer ihrer Titel, kings of style nenne ich sie.

Im Fokus ihres Stils steht die Farbe Schwarz. Repräsentiert durch simple Kleidungsstücke. Und dienend als ideale Plattform für stylische Elemente, die das Outfit erst so richtig feinschleifen und perfektionieren: Weiße Turnschuhe und goldener Schmuck. Achtung: Für Letzteres gilt Zurückhaltung.

Run-D.M.C. lebten dies in Form von fetten Goldketten aus. Nichts mit Zurückhaltung, viel eher Übertreibung. Aber als Rapper hat man das Privileg dafür. Ich hingegen nicht, weswegen eine Uhr die Pflichtaufgabe des Bling-Bling übernimmt. Preis und Digitalanzeige schließen jegliches Zuhältertum aus.

Ihre geliebten Sneakers wurden als ständige Begleiter in einem eigens kreierten Track gefeiert. Die Rap-Pioniere trugen sie ohne Bänder, für mich dann doch eine Coolness-Nummer zu groß. So wie ein Hut, der mir darüber hinaus auch gar nicht stehen tut. Wie war das nochmal mit dem Privileg?

Levi’s x MLB

Baseball ist eine Sportart, bei der ich eher mit dem Merch der Teams was anfangen kann, als mit dem Spiel selbst. Partien können mitunter einige Stunden dauern, was für mich bloß pure Langeweile bedeutet. Das liegt aber womöglich definitiv daran, dass ich null Plan vom Regelwerk habe.

Aber zurück zum Merchandising. Zur Feier des Ende März bevorstehenden Start der neuen Major League Baseball Saison gab es einen Paarungsakt der besonderen und eher ungewöhnlichen Art und Weise. Zwölf Teams der MLB wurden mit ikonischen Kleidungsstücken der Marke Levi’s gekreuzt.

Die Los Angeles Dodgers, San Francisco Giants, New York Yankees, Chicago Cubs, St. Louis Cardinals, New York Mets, Toronto Blue Jays, Detroit Tigers, Oakland Athletics, Boston Red Sox, Kansas City Royals und Seattle Mariners mit dem Crew Sweatshirt, dem Club Coat und der Denim Trucker Jacket. Gute Arbeit.