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Drei Mal unumstrittener Sieger bei der Wahl zum „am coolsten gekleideten Lehrer“. Auch dank seines Schuhwerks. Das ist die Geschichte von Stefan und seinen Pumas aus echtem Leder. Schöne Erinnerungen. Denn mittlerweile genießt der bald 68-Jährige seinen wohlverdienten Ruhestand. Sehr sogar.

Seine gut gepflegten Lederschuhe trägt er nun am liebsten in der warmen Jahreszeit beim Einkaufen oder am Sportplatz und kombiniert sie zu legeren Outfits. Das angenehme Tragegefühl, die Leichtigkeit zweier Federn, das zeitlose und gut aussehende Design sind für Stefan nicht zu toppen. Durch keinen Schuh der Welt.

Sein Sohn David schenkte ihm das Paar einst zu Weihnachten. Im Jahre 2007. Nach einem Praktikum in Herzogenaurach bei der springenden Raubkatze. Dem Hersteller. Es handelt sich also quasi um einen Import. Seitdem ist Stefans Sohn auf Schritt und Tritt bei ihm. Das macht den Schuh auch so besonders für ihn. Danke Papa.

Samuel ist 18 Jahre und Schüler des Goethegymnasiums in Wien. Sein Alter und seine Schule lassen korrekte Schlüsse auf sein kürzlich bevorstehendes Maturantendasein zu. Freizeittechnisch lebt er seine Leidenschaft zu Parkour aus. So sehr, dass er seine Skills mittlerweile auch als Trainer weitergibt und sich durch sein Hobby ein schönes Taschengeld dazuverdient.

Präsentieren darf ich euch heute Samis adidas Essential Star 3 in. Ein Turnschuh, auf den er über die Parkour Community gestoßen ist. Aufgrund der Empfehlung mehrerer Athleten und intensiviert durch Gefallen am Design war der Kauf nahezu obligatorisch für ihn. Seit ungefähr einem halben Jahr trägt er ihn nun. Wann und wo sollte selbsterklärend sein.

Die so gut wie nicht vorhandene Dämpfung trägt auf wundersame Weise zum Tragekomfort bei, was am daraus resultierenden und erhöhten Bodengefühl in den Füßen liegt. Ein nicht unwesentlicher Faktor bei diversen Moves seines Lieblingssports, von denen Samuel schon einige in seinem Star 3 gelernt hat. Und mindestens genauso viele Verletzungen zog er sich schon zu.

Flo ist Wahl-Grazer. Alterstechnisch kann er sich langsam aber sicher auf das Ende seiner glorreichen Zwanzigerdekade vorbereiten. Beruflich lässt er sein Fachwissen in wichtige IT-Projekte eines Logistikdienstleisters einfließen. Und privat rockt er gerne seinen Air Jordan 4 Thunder.

Am liebsten tut er das im Nachtleben des Wochenendes. So entwickelte sich sein schwarzgelbes Schuhwerk zum Denkmal an eine Serie legendärer Partynächte mit seinem besten Freund. Ein Schuh, an dem jedoch nicht nur Erinnerungen und Spaß hängen. Sondern auch eine gewisse Hingabe.

Denn es war Liebe auf den ersten Blick. Gesehen am Fuß seiner Style Ikone, einem DJ und Part eines epischen Trios. Nicht zuletzt ließ er sich diese musikalische Leidenschaft unter die Haut seines Rückens stechen. Aus Liebe zu Style und Musik entstand also auch die Liebe zu diesem Schuh.

Eine außergewöhnliche Liebe. Denn „interessant ist, was rar ist“ und getreu diesem Leitspruch würde Flo seine Thunder niemals im Alltag tragen. Der Anlass muss ein besonderer sein. Oder die Stimmung. Und schon ist das seltene, markante und farblich elegante Donnerwetter perfekt.

Jay. Ein sportlicher Typ, der aufgrund der Vielzahl seiner Hobbys so gut wie nie zur Ruhe kommt. Ständig auf den Beinen ist. Und die Ehre hat, eines seiner Schuhwerke als Hauptdarsteller des ersten externen Kapitels meiner Schuhgeschichten präsentieren zu dürfen.

Jay bevorzugt die praktische Variante: Bequemlichkeit steht ganz oben, für nahezu jeden Anlass müssen sie geeignet sein und der Pflegeaufwand sollte sich in Grenzen halten. Jordan Eclipse nennt sich diese besohlte Allzweckwaffe, die er immer wieder kaufen würde.

Auf Worte folgten Taten. Jay besitzt bereits zwei Paare des Eclipse. Die schwarze Version mit weißer Sohle wurde bequem im Onlineshop von Nike erstanden. Natürlich. Denn ein wahrer Befürworter des Komforts steht in jeder Lebenslage zu seinen Prinzipien.

Das gemütliche Allroundtalent begleitet Jay nicht nur in der Freizeit während und auf dem Weg zur Ausübung seiner sportlichen Lieblingsbeschäftigungen. Auch in der Arbeit unterstützt es tatkräftig mit der Entlastung seiner Beine. Eine Gemeinschaft fürs Leben.

Heute schlagen wir das nächste Kapitel meiner shoestories auf. Diesmal ohne Sneakers. Gegen den bisherigen Trend also und so außergewöhnlich, dass ich auf Badeschlapfen zurückgreife. Liebevoll nenne ich sie Camoletten. Ein Wortspiel. Zusammengesetzt aus Camouflage und Adilette.

Wie es dazu kam? Unschwer zu erkennen. Erstrahlen meine Lieblings- und einzigen Schlapfen doch im Glanz einer wunderschönen Wüstentarnung. Meiner Lieblingstarnung. Passend zum Design und Hintergrund meines Blogs hatte ich keine Wahl. Ich musste sie mir kaufen. 2013 war das.

Seitdem gingen wir durch fünf gemeinsame Sommer. Sommer voller Sonne, Urlaube am Meer, Freibadbesuche und Partys am Strand. Letzteres ging nicht spurlos an ihnen vorüber. In Kroatien wurde mit Farbe gesprüht. Ebenfalls 2013. Seitdem tragen sie rosarote Sohlen. Unauswaschbar.

Meine Camoletten genießen sogar Ausnahmestatus. Nur in ihrer Form ertrage ich die drei Streifen an meinen Füßen. Diese Abneigung scheint ebenfalls ein Grund für deren liebevolle Umbenennung gewesen zu sein. Trotz Antipathie erkenne ich auch an. Denn bequem sind sie ja. Und wie.