Schlecht geraten, wenn ihr gedacht habt, meine Street Art Impressionen aus Kreuzberg wären das höchste der Gefühle hinsichtlich meiner Reiseberichterstattung aus der Deutschen Hauptstadt. Viel zu schön waren die vier Tage und viel zu viele Fotos habe ich geknipst, um nicht zumindest noch einen zweiten Artikel zu bringen.

Et voilà! Zu feiern gibt es neben einer weiteren erfolgreich gemeisterten Etappe bei der Unterdrückung meines innerlichen Kaufdrangs auch die Aufrechterhaltung meiner hundertprozentigen Berghain-Eintrittsquote. Keine neue Klamotten also. Und vor allem kein neuer Schuh. Aber Party. Bis ich auf einem Barhocker einpennte.

Ein Andenken wurde dennoch erworben oder besser gesagt gestochen. Unter die Haut. Für mich nicht nur ein Zeichen besonderer Momente und einer besonderen Reise, vielmehr der Beweis, den richtigen Menschen an seiner Seite zu haben. Jemand, mit dem man noch viele Kilometer fliegen und durch fremde Städte spazieren will.

Ein DJ Live Set in einer Kathedrale? Ein DJ Live Set am Rollfeld eines Flughafens? Ein DJ Live Set in den luftigen Höhen des Eiffelturms? Oder ein DJ Live Set direkt unter einer Rakete? Ich phantasiere keineswegs. Alles bereits geschehen. Cercle sei Dank.

Cercle? Ein französischer Musik Channel, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, aufstrebende und noch eher unbekannte Musiker, Events und besondere Locations zu fördern. Dies findet in der Regel im Rahmen eines Live DJ Sets vor überschaubarem oder keinem Publikum statt.

Und die ausgewählten Schauplätze haben es in sich. Extravagant und zum Großteil etwas noch nie Dagewesenes. Die Genres: Sämtliche Arten von House, Nu-Disco, Funk, Hip-Hop und Techno. Cercle filmt und strahlt die Sets auf ihren Plattformen im Netz aus. Ich bin begeistert.




Sport spielt seit ich denken kann eine wesentliche Rolle in meinem Leben. Früher bestimmte er sogar mein Leben. Heute haben sich meine Aktivitäten auf ein Level eingefunden, das immer noch überdurchschnittliches Training vorweist, dieses aber gänzlich dem Zwecke meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden gewidmet ist.

Und dass ich gerne Sport betreibe, sieht man mir auch an. Styletechnisch. Und vorweggenommen kann ich nur wiederholen: Nein, ich spiele nicht Basketball. Hab’s auch nie getan. Gut, dass keiner hier meine Körperlänge sehen kann. Andernfalls würdet ihr mir das nicht abnehmen. Aber zurück zum Style. Ich liebe Trainingsklamotten. Auch und speziell im Nicht-Training.

Hier ein typisches Alltagsoutfit aus meiner Freizeit: Schwarze Trainingshose. Am liebsten würde ich sie auch im Büro tragen. Violette Kapuzenweste meiner Lakers. Und Converse Weapon im Lakers Colorway bzw. schwarzweiße Einser Jordans. Aber im echten Leben bitte nie gemeinsam. Konnte mich hier nur nicht entscheiden. Verschiedene Schuhe auf den Füßen sind ein Verbrechen.

(pics: amazon.de, flightclub.com, kickz.com, sport-kuhn.de)

Bei der Durchsicht der Fotos auf meiner Kamera, die ich am Wochenende in Berlin so knipste, springt mir vorzugsweise bunter Lack entgegen. Bunter Lack, klebend auf den Wänden und Türen Kreuzbergs. In Form von Schriftzügen, Mustern, Tags und Figuren aus der Dose.

Kreuzberg. Früher ein eigenständiger Bezirk im Berliner Herzen, seit 2001 Hälfte des zusammengelegten Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Künstlerisch und kreativ. Heute zusätzlich leider hip und sehr begehrt. Zu begehrt. Und zum Leid jener, die Kreuzberg groß machten.

Über Graffiti lässt sich streiten. Schmierereien bis Sachbeschädigungen für die einen, Lifestyle bis Kunst für die anderen. Ich zähle zu den anderen. Und Berlin ist ein idealer Schauplatz. Eine riesige Outdoor-Vernissage, an der ich dieses lebendige Abgefuckte so liebe. Danke und bis bald.

Heute ist der 13. Oktober 2017. Ein besonderer Tag in mehrerer Hinsicht. Es ist Freitag der 13.. Ich habe frei. Ich bin nach Berlin geflogen. Und es ist der offizielle Veröffentlichungstag von Hardwell Presents Revealed Volume 8.

Knapp vorbeigeschrammt am 500. Beitrag. In Verbindung mit dem Release dieses Albums aus dem Hause Revealed hätte ich es zur Feier meines Jubiläums richtig laut krachen lassen können. Wobei das vier Tage später doch auch noch funktionieren sollte.

So feiern wir nun also in Beitrag Nummer 501 meinen Beitrag Nummer 500 und das neue Album von Hardwells Label. Und wir tun das laut. Denn Revealed ist immer laut. Und hart. Und böse. Progressive House bis hin zu Hardstyle ganz nach meinem Geschmack.

Übrigens stattet uns Wienerinnen und Wienern der liebe Hardwell am 4. November einen Besuch ab. Mein Lieblingsholländer legt in der Stadthalle auf und so weit ich richtig informiert bin, gibt es noch Tickets für diesen Live-Set.