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Shoestories kennt ihr nun. Lange schwirrte die Idee in meinem Kopf herum. Über ein Jahr. Dann besorgte ich mir endlich eine professionelle Fotobox für Produktfotografie. Leider nur die halbe Miete. Denn für eine brauchbare Umsetzung kam ich nicht mehr drum rum, mich mal detailliert mit meiner Kamera und den unendlichen Weiten der Fotografie zu beschäftigen.

Die investierten Stunden kosteten mir hochheiligen Schlaf. Aufsummiert sprechen wir von fast drei investierten Nächten bis ich vom Laienstatus befreit war. Multipliziert man diese drei Nächte mit dem mich begleitenden Verzweiflungsfaktor, sind wir bei einem Jahr meines Lebens angekommen, um das ich während dieser Prozedur letztendlich altern musste.

Mit den Ergebnissen kann ich leben. Ihr hoffentlich auch. Schließlich wurdet ihr schon mehrfach mit meinen Schuhbildkreationen zwangsbeglückt. So wie Batman von Joker. Oder Joker von Batman. Hier. In meiner von Chaos bis Kunst reichenden Welt. Künstlerisches Chaos oder chaotische Kunst. Als Vorgeschmack und Hinweis auf mehr. Mehr als nur Schuhe.

Nach etwas längerer Durststrecke folgt endlich der dritte Teil der Abarbeitung meiner To-Watch-Liste sämtlicher Batman Filme. Nun darf nämlich auch Batman & Robin als erledigt betrachtet werden. Wie bei den beiden Streifen davor handelt es sich hier ebenfalls um die jungfräuliche Premiere meinerseits. Und vorweggenommen: Hier wird es bei dem einen Mal bleiben.

Regie führte nach Batman Forever abermals Joel Schumacher. Seine einzig richtigen Entscheidungen waren die Wiederbesetzungen der Rolle des Robin mit Chris O’Donnell und der des Alfred mit Michael Gough. Von einer Rettung des Films sind wir aber trotzdem meilenweit entfernt. Ich bin unschlüssig, ob es rein an den Fehlbesetzungen à la George Clooney, Arnold Schwarzenegger oder Alicia Silverstone lag.

Denn insbesondere die Inszenierung des Bane oder jene des Batgirls ließen mehr als zu wünschen übrig. Bane, grundsätzlich intelligent, bitterböse und nahezu unbesiegbar, wurde hier dargestellt als ein mit Steroiden gepimpter Idiot. Und diese spitztittige Peinlichkeit Batgirl zu nennen, mir fehlen die Worte. Zum Glück war ich auch anderweitig beschäftigt.

Die Einrichtung steht. Mit dem allerletzten Feintuning heute haben auch die Dekorationselemente ihren Platz gefunden und ergeben ein akzeptables Gesamtbild. Rückblickend betrachtet hatte ich schon weniger anstrengende Tage, aber alles in allem gab es keine wirklichen Troubles und der Umzug lief wie geschmiert. Abgesehen von einem Stromschlag beim Montieren einer Lampe und dass mir kurzzeitig sogar mal der Strom abgedreht wurde.

Mittlerweile sind der Strom und ich aber gute Freunde. Ziemlich kühl sieht hingegen das Verhältnis zwischen meinen selbst gemalten Wohnungsgenossen aus. Zwischen Batman und Joker. Der düstere Held mit der Fledermausmaske ziert meinen Wohnzimmerbereich, der grinsende Clown meinen Esszimmerbereich. Ein Kontrast zur klaren Definition der Raumverteilung, aber dennoch ein harmonisches Ganzes. Und mein persönlicher Stempel.

Mein Schlafzimmer hab ich mehr oder weniger von der alten auf die neue Wohnung übertragen, jedoch ein Stück Military Style und somit neuen Schwung in die Rot-Schwarz-Weiß-Kombo reingebracht. Und das war’s schon. Keine weiteren Details. Schon gar nicht bei den Fotos. Würde meiner Ansicht nach zu sehr ins Private gehen. Ihr versteht.

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Vom Jahreswechsel halte ich nicht viel. Eine Tagesfolge wie jede andere. Ebenso wenig halte ich von Neujahrsvorsätzen. Ziele setze ich mir permanent. Am ersten Werktag des neuen Jahres, sprich heute, erreichten mich allerdings schon zwei Verkehrsstrafen. Und das ohne ein eigenes Auto zu besitzen. Wie das geht? Auto der Eltern und Firmenauto. Somit musste ich doch ein an 2017 gebundenes Ziel fixieren.

Dieses lautet keine weiteren Strafmandate. Meine nicht ganz mit dem Gesetz einhergehenden Fahrkünste werde ich daher von nun an in spielerischer Art und Weise ausleben müssen. Hat auch was und Lego schafft dem Kleinkind in mir Abhilfe: The Joker Notorious Lowrider heißt das Vehikel und steht seit kurzem in den Regalen der Spielwarenhändler.

Passend als Dekorationselement für meine neue Wohnung, beinhaltet der aus dem Lego Batman Movie stammende Baukasten nicht nur den grünhaarigen Schurken samt fahrbarem und springendem Untersatz, sondern auch Frauenpower in Form von Harley Quinn und Batgirl. Darüber hinaus hab ich mit Cypress Hill den passenden Sound herausgesucht.


Teil zwei meiner Batman To-Watch-List, Teil drei der Batman Verfilmungen: Batman Forever. Wir springen ins Jahr 1995 und der Film hatte zwei wesentliche Neuerungen vorzuweisen: Die Regie wurde von Tim Burton an Joel Schumacher übergeben und die Hauptrolle der maskierten Fledermaus übernahm Val Kilmer. Eine Änderung bei mir: Ich durfte den Film in trauter Zweisamkeit genießen.

Meine persönliche Premiere mit einem skeptischen Vorgeschmack, der noch aus meiner Kindheit stammte. Ich hatte damals das Sticker Sammelalbum zu Batman Forever, brach das Einkleben nach einigen Packungen aber ab. Die Bilder waren mir allesamt zu finster. Beängstigend damals, belustigend heute. Ist es doch genau diese Düsterheit, was das Batman Universum ausmacht.

Noch dazu schaffte es Batman Forever, diese düstere, skurrile und sich ständig im Nachtleben befindliche Welt um Gotham City mit einer mächtigen Portion an schrillen und bunten Elementen zu pimpen. Hat was. Ebenso die Komik des Jim Carrey in der perfekt für ihn zugeschnittenen Psychorolle des Riddlers. Daneben sorgt in Batman Forever auch Two-Face für Angst und Schrecken.