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Shoestories kennt ihr nun. Lange schwirrte die Idee in meinem Kopf herum. Über ein Jahr. Dann besorgte ich mir endlich eine professionelle Fotobox für Produktfotografie. Leider nur die halbe Miete. Denn für eine brauchbare Umsetzung kam ich nicht mehr drum rum, mich mal detailliert mit meiner Kamera und den unendlichen Weiten der Fotografie zu beschäftigen.

Die investierten Stunden kosteten mir hochheiligen Schlaf. Aufsummiert sprechen wir von fast drei investierten Nächten bis ich vom Laienstatus befreit war. Multipliziert man diese drei Nächte mit dem mich begleitenden Verzweiflungsfaktor, sind wir bei einem Jahr meines Lebens angekommen, um das ich während dieser Prozedur letztendlich altern musste.

Mit den Ergebnissen kann ich leben. Ihr hoffentlich auch. Schließlich wurdet ihr schon mehrfach mit meinen Schuhbildkreationen zwangsbeglückt. So wie Batman von Joker. Oder Joker von Batman. Hier. In meiner von Chaos bis Kunst reichenden Welt. Künstlerisches Chaos oder chaotische Kunst. Als Vorgeschmack und Hinweis auf mehr. Mehr als nur Schuhe.

Darf ich dich bitten, ein wenig über dich zu erzählen? Über welchen Schuh darf ich für dich schreiben? Was macht diesen Schuh so besonders für dich? Trägst du ihn noch? Wenn nein, wie lange hast du ihn getragen? Woher hast du den Schuh? Und wieso hast du ihn? Zu welchen Anlässen oder welchem Zweck hast du ihn getragen bzw. trägst du ihn? Welche(n) besondere(n) Moment(e) verbindest du damit bzw. an welche(s) spezielle(n) Erlebnis(se) wird dich dieser Schuh immer erinnern?

Ihr dürft euch angesprochen fühlen! Demnächst eröffne ich ein komplett neues Kapitel. Ich schreibe Geschichten, die hinter Schuhen stecken. Euren Schuhen. Meinen Schuhen. Und kein Schuh wird ausgegrenzt. Jede Art ist willkommen. In jedem Zustand. Schreibt mich einfach an und beantwortet mir die oben angeführten Fragen. Bringt mir euren Liebling vorbei oder schickt ihn mir. Einzeln oder paarweise. Ich mache Fotos, verfasse einen Beitrag und retourniere ihn wohlbehalten. Shoestories. Coming soon.


Hinter jedem Blog steht ein Blogger. Zumindest. Oder maximal. Wie hier. Ich rede von mir. Dem Anti-Blogger. Gegenstromschwimmer. Ich will anders sein. Bin anders. Grenze mich vom Mainstream des Blog-Universums ab. Optisch. Charakterlich. Und grundsätzlich.

Ich blogge undercover. Bin ein Phantom. Kein Poser. Gesichtlos. Meine Fratze gebe ich nicht preis. Nur in Form von schwarzen Pixeln. Kunst. Mich charakterisierend. Selbstdarstellend. Zurückhaltend. Auf einen Blick. Und Klick. Links. Auf ich. Oder diesen Text hier nachfolgend.

Inklusive meines bisherigen Werkes. Denn kürzlich folgte das Update. Des Bildes und meiner Beschreibung. Statt Sonnenbrillen trage ich nun Jersey. Meine Jeans ohne Swag. Und der Tumbler wurde mit der Urform des Batmobils ersetzt. Old School lautet das Stichwort.

Den meisten von euch ist es mit Sicherheit noch gar nicht aufgefallen. Und die, die es wissen, wissen es erst seitdem ich es ihnen gesagt habe. Ich rede von meiner neuen URL bzw. meiner neuen Domäne. Mit der wundervollen Endung Punkt what the fuck.

Natürlich bin ich weiterhin auch mit besenstil.at erreichbar, nur konnte ich keine Sekunde lang mit dem .wtf-Kauf zögern, als ich gesehen habe, dass dies nun möglich ist. In diesem Zuge bedanke ich mich recht herzlich beim temporären Wiener Club Horst. Dort habe ich mir .wtf abgeschaut.

Oder nennen wir es Inspiration geholt. Und es passt wie die Faust aufs Auge zu meinem Anti Blog. Wie ich finde. Ein untypischer Blog mit einer untypischen Domain. Und zur Feier des Tages noch ein untypisches Video: Badam. WTF!?

Am 22. April 2013 veröffentlichte ich den ersten Beitrag auf meinem Blog. Viereinhalb Jahre später veröffentliche ich den 500. Beitrag. Hier und heute. Knapp 70000 Wörter später.

Wo und wann wird meine Reise wohl enden? Eine Frage, die mich seit dem Beginn begleitet. Nach 500 Beiträgen? Nach 1000 Beiträgen? Nach fünf Jahren? Nach zehn Jahren? Fakt: Nach 500 nicht.

Nach wie vor ist es mir eine Herzensangelegenheit. Die Konsequenz immer noch vorhanden. Wenn auch anders. Denn meine Zeit ist mittlerweile beschränkter. Aus berufstechnischen Gründen.

Phasenweise leidet die Kreativität. Womöglich ebenfalls aus berufstechnischen Gründen. Aber ich kämpfe dagegen an. Mit eisernem Willen fahre ich meine Linie weiter. Gegen den Mainstream.

Mein Blog ist anders. Wurde anders. Mein Blog sieht anders aus. Hier regiere ich. Geldunverseucht. Wie viele Beiträge auch noch kommen mögen, mein Blog bleibt anders. Happy 500 to me. Cheers.