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Ich beginne heut mit einem kleinen Suchtgeständnis: NÖM Kakaomilch. Ich sag’s euch, literweise könnte ich dieses Zeug täglich in mich hineinleeren. Zum Teil mach ich das sogar. Bis zu drei Stück werden es an guten Tagen schon mal. Und ich spreche von der 0,5-Liter-Packung. Wohlgemerkt.

Neuerdings strahlt mein tagtäglicher Frischemacher in überarbeitetem Outfit aus dem Kühlregal. Dahinter steckt mit „NÖM Bleib frisch.“ die neueste Kampagne, mit der die Molkerei aus Niederösterreich den Wiedererkennungswert und die einheitliche Linie ihrer Produkte fördern möchte, uns vor allem aber auch auf einen gesundheitsbewussten Lifestyle hinweist.

Und jetzt komm ich zu meinem persönlichen Highlight. Denn gefeiert wurde die neue Kampagne gestern mit der offiziellen Fertigstellung eines hier noch nie dagewesenen Straßenkunstwerks. Das Künstlertrio PERFEKT WORLD durfte eine Woche lang über dem Donaukanal auf Höhe Tel Aviv Beach ein 520 m2 großes, grelles und wahnsinnig freshes Meisterstück sprayen. Mein Street-Art-Herz und ich sind überwältigt. Unbedingt ansehen! Und nicht vergessen: Frisch bleiben.

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Was gibt es Schöneres als einen Arbeitstag im Sommer mit einem Achterl entspannt am Strand ausklingen zu lassen? Auf jeden Fall nicht viel. Soviel steht für mich fest. Und Strand in Wien ist auch nicht abwegig. Wen wundert das? Gibt es inzwischen mehrere Hot-Spots in diese Richtung.

Mein Favorit ist ganz klar der Tel Aviv Beach. Nicht zuletzt, weil er direkt am Donaukanal platziert ist. 2009 wurde er gemeinsam von der Stadt Wien und der israelischen Botschaft ins Leben gerufen. Tel Aviv wurde damals 100, das war der Grund. Die im Baustil der Häuser aus Tel Aviv errichtete Strandbar gilt seitdem als sommerliche Chill-Zone und ist längst kein Geheimtipp mehr in Wien.

Coole Location, coole Leute, coole Atmosphäre, einfach perfekt. Aber das ist noch nicht alles. Pluspunkt Nummer eins: keine Selbstbedienung, supernetter Service. Pluspunkt Nummer zwei: top Speisen und Snacks von Neni. Dürfte vielen schon ein Begriff vom Naschmarkt sein.

Muss ich mehr sagen? Denke nicht. Das sollte an Argumenten für meinen Wiener Lieblingsstrand reichen. Tel Aviv Beach. Täglich bis Mitternacht. See you there.

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Im Herzen Wiens verbirgt sich ein Kunstwerk. Für mich das mit Abstand größte Kunstwerk der Stadt. Es reicht von der Rossauer Brücke bis hin zur Franzensbrücke oder umgekehrt. Die Rede ist von genau diesem Abschnitt des Donaukanals. Besser gesagt dessen Ufer.

Komplett zugesprayt und bemalt mit schrillen Figuren und Botschaften in bunter Farbenpracht öffnet uns die Promenade am Donaukanal ein Tor in eine völlig andere Welt. Mitten in der City. Problemlos werden Straßen, Verkehr, Gebäude und ihre Hektik ausgeblendet. In welcher Form auch immer. Als Sportler, als Chiller, ganz egal. Stressmodus einfach aus.

Ich hab mich heute für das Zwischending entschieden und war Spaziergänger. Dabei wurden jede Menge Eindrücke bildlich festgehalten. Ihr sollt ja verstehen können, wovon ich schwärme. Denn das Ufer der kleinen Donau, wie der Donaukanal ursprünglich hätte heißen sollen, ist mehr als nur ein Geheimtipp. Es ist auch mehr als ein Kunstobjekt. Ich gehe noch viel weiter und küre diese schräge Kulisse zum Style Wahrzeichen Wiens.

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Top Wetter derzeit, Wahnsinns-Hitze. Da kommt man auch schon an schattigen Plätzen ganz schön ins Schwitzen. Für den absoluten Genuss gibt es somit eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder die Flucht in den Süden antreten, oder einfach die Erfrischung hier in Wien suchen.

Angebote gibt es ja so einige in der Stadt, ich hatte letzte Woche aber mal Lust auf etwas Nicht-Herkömmliches. Daher habe ich mich kurzerhand für das Badeschiff entschlossen. Es befindet sich am Donaukanal beim Schwedenplatz und ich kannte es bisher nur vom Vorbeifahren und Vorbeigehen. Fand es aber immer schon cool, wenn ich die Leute mitten in der City beim Plantschen am Pool gesehen habe.

Handtuch, Sonnencreme und Badehose eingepackt und meinem ganz speziellen Erfrischungserlebnis konnte nichts mehr im Weg stehen. Der Tageseintritt kostet 5 Euro und man erhält ein Band, mit dem man bis 22 Uhr am Schiff ein- und ausgehen kann.

Das Badeschiff besteht aus zwei Etagen, unten im Inneren die Kabinen und Schließfächer, außen der Badebereich. Die obere Etage ist zum Chillen in der Sonne da. Leider kam ich erst am Nachmittag hin, somit war oben keine Sonnenliege mehr frei. War aber kein Problem, Sonnen geht auch problemlos am Rand des Pools.

Super finde ich das sehr kühle bis kalte Wasser, ein Traum wenn die Sonne in Tagen wie diesen so extrem runterheizt. Auch am Pool war nicht wirklich viel los und es ist sehr ruhig. Ideal also zum Entspannen und Abkühlen. Empfehlenswert.

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Das Wetter endlich gut, der elendslange Winter gottseidank vorbei. Aus diesem Grund gab es für mich letzte Woche meine persönliche Strandbar-Herrmann-Premiere. Nicht für 2013, sondern wirklich das allererste Mal.

Ich war gegen 18 Uhr dort, es war bereits die Hölle los, was mich anfangs eher skeptisch stimmte. Es dauerte nicht lange, da traf ich die ersten bekannten Leute, kein Wunder bei dieser Masse an Menschen. Nach ein bis zwei Bier und ein paar netten Gesprächen fühlte ich mich dann aber mittlerweile sehr wohl. In der Zwischenzeit konnte ich auch einen Liegestuhl ergattern, was das Ganze noch chilliger machte.

Die Location an sich finde ich sowieso hammermäßig, direkt am Donaukanal, Strandfeeling im Herzen Wiens, eine sehr coole Idee. Auch lässig: der Rettungsschwimmerturm als DJ-Pult. Leider fällt die Musik etwas leise aus, denke aber das hat mit den Anrainern zu tun. Kann mir gut vorstellen, dass die Lage im oder am Donaukanal die ganze Akustik bei hoher Lautstärke noch weiter verstärken würde und da wären Probleme wegen Ruhestörung natürlich vorprogrammiert.

Alles in allem sehr speziell, so ein urbaner Strand. Denke nicht, dass sowas in jeder Großstadt zu finden ist. Mein absolutes Highlight war der Nachteinbruch mit all seinen Lichtern aus der Umgebung. Ich freu mich auf das nächste Mal.