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Vorweggenommen: Ich bin nicht militant. Kein Befürworter von Krieg oder Waffen. Klar. Dennoch scheint es da eine nicht nachvollziehbare Verbindung zu militärischen Elementen zu geben. Tief in mir. Unterbewusst. Sei es zu Fluggeräten. Sei es zu Kleidungsstücken.

Wie zu dieser Jacke. Vintage. Aus einem Army Shop. Woher auch sonst. Es war Zufall. Und ein langwieriger Prozess. Skepsis wurde durch oftmalige Anprobe in Glück umgewandelt. Freude kam auf. Über Größe XXL. Und insbesondere über den schreienden Adler am linken Oberarm.

Das Wappen der 101st Airborne Division der US Army. Auch genannt: The screaming eagles. Warum wohl. Eine Luftlandedivision mit fast 300 Helikoptern zur Beförderung tausender Soldaten in feindliches Gebiet. Ich wiederhole: Ich bin nicht militant.

Nach einer Vielzahl an Hubschrauberflügen genießt meine Jacke nun ihren wohlverdienten Ruhestand. In Wien. Erster Spaziergang in Rente fand im Winter statt. Ein Hoodie musste her. Darunter. Ebenfalls darunter, jedoch mit Guckloch: Meine Mudmaster. Im adäquaten Colorway.

Habt ihr an den bisherigen November Spieltagen der NFL etwas genauer als sonst hingesehen? Beziehungsweise überhaupt schon mal hingesehen? Falls nein und nein, habt ihr jetzt die Möglichkeit, das Lesen abzubrechen. Falls nein und ja, klär ich euch gleich auf. Und falls ja und ja, ist euch hoffentlich nicht das Tarnmuster entgangen.

Camouflage schleicht sich jährlich in das Equipment und die Stadien aller 32 Teams. Verteilt auf den gesamten November tragen Spieler beispielsweise Handschuhe, Handtücher, Helm- u. Kapitänsabzeichen, Caps oder Hauben mit militärischen Elementen. Stadien und Torstangen sind geschmückt und die Kleidung der Coaching Staffs sind teilweise ebenfalls getarnt und für Fans gibt’s Jerseys. Nachfolgend anhand der Pats und Cowboys veranschaulicht.

Salute to Service heißt die dahinter stehende Kampagne und die NFL ehrt und unterstützt damit nicht nur das Militär, vielmehr auch Veteranen, geschädigte Kriegsopfer und natürlich deren Angehörige. Gemeinsam mit Stiftungen und diversen Non-Profit-Organisatoren wurden im heurigen Jahr bereits knappe 1,8 Millionen Dollar gesammelt.

(pics: fanatics.com)

Schwarz. Der Klassiker schlechthin. Mehr bräuchte ich dazu gar nicht sagen. Aber ich tu’s trotzdem. Weil Schwarz einfach so schön ist. Und so schön einfach. Obendrein passt Schwarz auch bestens in die kalte Zeit des Jahres.

Und da wir uns in dieser momentan befinden, greife ich garderobentechnisch vermehrt zu schwarzen Teilen. Meine Favoriten: Jeans, Hoodie und darüber eine Bomberjacke, schließlich steht bereits der Winter vor der Tür. Die Schuhfrage lass ich diesmal offen. Schwarz liegt auf der Hand, aber ich lege eher knallige Sneakers nahe.

Schwarz lässt sich außerdem hervorragend mit coolen Accessoires verbinden. Trifft sich gut. Denn ich entdecke aktuell wieder meine Uralt-Liebe zu Geldbörsen mit Ketten. Silberglänzenden Ketten. Im perfekten Zusammenspiel mit den Zippverschlüssen der beiden Oberteile.

Kein Kleidungsstück würde mir einfallen, dem Schwarz nicht stünde. Umgekehrt steht Schwarz aber nicht nur Kleidung, sondern auch uns. Jeden von uns. Ihr könnt damit nichts falsch machen. Schwarz ist stets eine gute Wahl. Zusammengefasst: Zeitlos, schlicht und dennoch wahnsinnig extravagant. Unschlagbar. Immer.

(pics: hm.com, unitednude.com, walletgear.com, zalando.at, zara.at)

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