Posts tagged Hosen

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Styletechnisch werden viele Stücke ewig in mir verankert sein. Basketballschuhe der alten Schule, Uhren aus Gummi, Sporttrikots. Seit je her und auf ewig. Vergöttert und getragen. Von meiner Wenigkeit.
 
Dem gegenüber steht Veränderung. Vieles gefiel mir, was ich mittlerweile aber für untragbar halte. Musterbeispiel: Baggy Pants. Ab den späten Neunzigern trug ich sie. Oder eher sie mich. Ich war eine halbe Portion und hatte in meiner Konstellation mindestens drei Mal in diesen Dingern Platz.
 
Der Einfluss kam vom Rap. Immer schon ein Wannabe Gangsta. Problemlos verstaute ich darin meinen Discman. Das ist der Vorreiter des MP3 Players. Ein portabler CD-Player. CDs waren Musikdatenträger. In Scheibenform.
 
Zurück zu den Baggy Pants. Levi’s bringt sie nun wieder auf die Bildfläche. Ein gewagtes Experiment. Nur für Mädels. In Versuchung wäre ich ohnehin nicht gekommen. Mittlerweile so furchtbar wie Glockenhosen. Die trug ich nie.

(pics: © Levi’s®)

Wir befinden uns im dritten Drittel des Monats August. Stockfinsternis kehrt bereits vor 21 Uhr ein. Die Tage werden also kürzer. Und es kühlt ab. Speziell und schon regelmäßig in den Nächten. Letztere Veränderung kommt mir nicht ungelegen.

Primär entspanne ich an Abenden wieder. Unmöglich bei einer Wohnzimmerschwüle jenseits der 25-Grad-Grenze. Sekundär kann ich langsam wieder Jacke tragen. Aktuell Jeansjacke. Mein blaues Souvenir aus Amsterdam.

Bis zur bevorstehenden Hitzewelle und in geschwisterlicher Kombination mit Jeans. Gut eignet sich dafür unterschiedlicher Denim. Obwohl diesbezüglich die Meinungen auseinandergehen. Ich steh aber drauf. Und dazu.

Schuhtechnisch dürfen wir beim heutigen und spätsommerlichen Denim Outfit einen ganz besonderen Gast begrüßen: Meinen Converse Pro Leather. Simple, clean und die Bezugsquelle bleibt mein Geheimnis.

(pics: footlocker.com, hm.com, kickz.com)

Schon lange habe ich Camouflage keinen Beitrag mehr gewidmet. Und noch viel länger nicht meiner hochfavorisierten Wüstentarnung. Bekanntlich ist die Zeit des Sommers mittlerweile auch die Zeit der Affenhitze. Und seit jeher die Zeit der kurzen Hosen.

95 Prozent meiner Shorts stammen direkt aus dem Army Shop. Bedeutet: Funktionalität, bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis, ewige Lebensdauer und unmöglich zu überbietende Designs.

Als Kulisse meiner kopflosen Selbstablichtung diente diesmal die Albertina. Ein künstlerischer Schachzug, der nicht von Ungefähr kommt. Denn Tarnmuster stellen für mich persönlich immer auch Kunstwerke da.

Zu den gelobten Wüstenshorts wählte ich ein simples schwarzes T-Shirt und das gewohnte Schuhwerk aus dem Hause Jordan. Diesmal in den Teamfarben der Chicago Bulls. Und auch meine Tattoos haben was davon. Von den kurzen Hosen.

Das ist nicht etwa eine Notrufnummer. Auch kein Geheimcode. Es ist der Name meiner neuen Lieblingsjeans. Die 512 Slim Taper von Levi’s. Lange Zeit war ich auf der Suche nach einer Jeans nach meinen Vorstellungen. Nun hab ich sie.

Fündig wurde ich spontan. Warum nicht Levi’s? Und ich wagte mich endlich heraus aus dem Terrain des bis dahin von mir vorgezogenen holländischen Jeansherstellers. Dessen Modelle ich immer mit mindestens einem zugedrückten Auge trug. Also nie zur Gänze zufrieden war.

Entweder waren sie mir unten im Abschluss zu weit, oder der Schnitt der Hosentaschen am Arsch gefiel mir nicht. Und waren mal beide Kriterien gegeben, sah ich aus wie in Leggings. Aber zurück zu Levi’s und meiner 512. Oben etwas weiter, enger Abschluss, durchweg schlicht. Perfekt für mich.

LGBTQ. Die Buchstaben stehen für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender und Queer or Questioning. Menschen, die oft nicht als Menschen gesehen werden. Zurückzuführen nicht nur auf ihre sexuelle Orientierung. Der Anteil an HIV- und AIDS-Infizierungen innerhalb dieser Gemeinschaft ist nicht unwesentlich. Was ebenfalls zur Diskriminierung beitritt.

Seit Jahrzehnten kämpft die LGBTQ-Gemeinschaft. Für ihre Rechte und gegen den in den Achtzigern entstandenen Hass und die immer noch alltägliche Stigmatisierung aufgrund des sich damals rasant ausbreitenden Virus.

Levi’s, uns bekannt als Jeansfabrikant, war einer der Vorreiter in Aufklärung und der Unterstützung dieser unterdrückten Menschen. Und setzt sich noch heute für Zusammenhalt und den Kampf für Gerechtigkeit ein.

Im Mai kam der vierte Teil der streng limitierten Pride Kollektion heraus. Bestehend aus T-Shirts, Tank-Top, Trucker-Weste und Shorts ruft die Kleidung mit typischen Symbolen wie die Regenbogenflagge zum Handeln auf. Und kommt Stiftungen zugute.

(Fotocredit: Levi’s® Pride Kollektion)