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Meine Chicago Einser Jordans. Im Innenfutter des rechten Schuhs kleben die nicht mehr entfernbaren und sich in den Stoff hineingefressenen Überreste eines Kaugummis. Meines Kaugummis. Und meine Unart, fertig gekaute Gummis auszuspucken und wegzukicken. Sollte mir eine Lehre sein.

Sollte. Immer noch kicke ich. Aber zumindest werfe ich nun einen Blick in den rechten Schuh (ich bin Rechtsfüßer), sofern ich das gute Stück nicht fliegen sehe. Man sollte das Leben eben nicht immer so ernst nehmen. „Why so serious?“, fragt auch der Joker. Dessen geschminkte Fratze sich neulich auf einem meiner Shirts wiederfindet.

Und so nebenbei passen die Farben dieses nicht so ernsten Kleidungsstücks exakt zu den Farben meiner eingangs erwähnten Kaugummikickinstrumente. Der perfekte Einklang in Weiß, Rot und Schwarz. Aja, da war ja noch die Hose. Oder doch nicht. Die denkt ihr euch diesmal bitte.

(pics: emp.de, flightclub.com)

Die Einrichtung steht. Mit dem allerletzten Feintuning heute haben auch die Dekorationselemente ihren Platz gefunden und ergeben ein akzeptables Gesamtbild. Rückblickend betrachtet hatte ich schon weniger anstrengende Tage, aber alles in allem gab es keine wirklichen Troubles und der Umzug lief wie geschmiert. Abgesehen von einem Stromschlag beim Montieren einer Lampe und dass mir kurzzeitig sogar mal der Strom abgedreht wurde.

Mittlerweile sind der Strom und ich aber gute Freunde. Ziemlich kühl sieht hingegen das Verhältnis zwischen meinen selbst gemalten Wohnungsgenossen aus. Zwischen Batman und Joker. Der düstere Held mit der Fledermausmaske ziert meinen Wohnzimmerbereich, der grinsende Clown meinen Esszimmerbereich. Ein Kontrast zur klaren Definition der Raumverteilung, aber dennoch ein harmonisches Ganzes. Und mein persönlicher Stempel.

Mein Schlafzimmer hab ich mehr oder weniger von der alten auf die neue Wohnung übertragen, jedoch ein Stück Military Style und somit neuen Schwung in die Rot-Schwarz-Weiß-Kombo reingebracht. Und das war’s schon. Keine weiteren Details. Schon gar nicht bei den Fotos. Würde meiner Ansicht nach zu sehr ins Private gehen. Ihr versteht.

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Vom Jahreswechsel halte ich nicht viel. Eine Tagesfolge wie jede andere. Ebenso wenig halte ich von Neujahrsvorsätzen. Ziele setze ich mir permanent. Am ersten Werktag des neuen Jahres, sprich heute, erreichten mich allerdings schon zwei Verkehrsstrafen. Und das ohne ein eigenes Auto zu besitzen. Wie das geht? Auto der Eltern und Firmenauto. Somit musste ich doch ein an 2017 gebundenes Ziel fixieren.

Dieses lautet keine weiteren Strafmandate. Meine nicht ganz mit dem Gesetz einhergehenden Fahrkünste werde ich daher von nun an in spielerischer Art und Weise ausleben müssen. Hat auch was und Lego schafft dem Kleinkind in mir Abhilfe: The Joker Notorious Lowrider heißt das Vehikel und steht seit kurzem in den Regalen der Spielwarenhändler.

Passend als Dekorationselement für meine neue Wohnung, beinhaltet der aus dem Lego Batman Movie stammende Baukasten nicht nur den grünhaarigen Schurken samt fahrbarem und springendem Untersatz, sondern auch Frauenpower in Form von Harley Quinn und Batgirl. Darüber hinaus hab ich mit Cypress Hill den passenden Sound herausgesucht.


Der Joker. Eine hochexplosive Figur mit ständig grinsender Fratze. Doch welche Tragik steckt hinter diesem Charakter? Wie hat der Schurke seine Komik erlangt? Fragen über Fragen, auf die die im März 1988 bei DC Comics erschienene und von Alan Moore und Brian Bauland geschriebene Story „Batman: The Killing Joke“ reichlich Aufschluss gibt.

Aber nicht nur der Werdegang des Jokers ist wesentlicher Bestandteil dieser Geschichte, nein, auch jener von Batman bzw. Bruce Wayne, der vielen aus dem Streifen „Batman Begins“ schon eher geläufig sein sollte. So konträr sich die Charaktere der beiden auch zu unterscheiden scheinen, in Anbetracht ihrer Skurrilität und Mystik schrumpft der Unterschied bis ins Bedeutungslose.

So, aber worauf ich hinaus will, ist der Juli 2016. Da feiert „Batman: The Killing Joke“, zu deutsch übrigens „Batman: Lächeln, bitte!“, seine Kino-Premiere. Und ganz wie es sich für einen Comic gehört, als animierter Zeichentrickfilm. Sehr coole Abwechslung und nach dieser „Batman v Superman“ Katastrophe endlich mal wieder ein wahrer Grund zur Freude aus Gotham.