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Meine Chicago Einser Jordans. Im Innenfutter des rechten Schuhs kleben die nicht mehr entfernbaren und sich in den Stoff hineingefressenen Überreste eines Kaugummis. Meines Kaugummis. Und meine Unart, fertig gekaute Gummis auszuspucken und wegzukicken. Sollte mir eine Lehre sein.

Sollte. Immer noch kicke ich. Aber zumindest werfe ich nun einen Blick in den rechten Schuh (ich bin Rechtsfüßer), sofern ich das gute Stück nicht fliegen sehe. Man sollte das Leben eben nicht immer so ernst nehmen. „Why so serious?“, fragt auch der Joker. Dessen geschminkte Fratze sich neulich auf einem meiner Shirts wiederfindet.

Und so nebenbei passen die Farben dieses nicht so ernsten Kleidungsstücks exakt zu den Farben meiner eingangs erwähnten Kaugummikickinstrumente. Der perfekte Einklang in Weiß, Rot und Schwarz. Aja, da war ja noch die Hose. Oder doch nicht. Die denkt ihr euch diesmal bitte.

(pics: emp.de, flightclub.com)

Sport spielt seit ich denken kann eine wesentliche Rolle in meinem Leben. Früher bestimmte er sogar mein Leben. Heute haben sich meine Aktivitäten auf ein Level eingefunden, das immer noch überdurchschnittliches Training vorweist, dieses aber gänzlich dem Zwecke meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden gewidmet ist.

Und dass ich gerne Sport betreibe, sieht man mir auch an. Styletechnisch. Und vorweggenommen kann ich nur wiederholen: Nein, ich spiele nicht Basketball. Hab’s auch nie getan. Gut, dass keiner hier meine Körperlänge sehen kann. Andernfalls würdet ihr mir das nicht abnehmen. Aber zurück zum Style. Ich liebe Trainingsklamotten. Auch und speziell im Nicht-Training.

Hier ein typisches Alltagsoutfit aus meiner Freizeit: Schwarze Trainingshose. Am liebsten würde ich sie auch im Büro tragen. Violette Kapuzenweste meiner Lakers. Und Converse Weapon im Lakers Colorway bzw. schwarzweiße Einser Jordans. Aber im echten Leben bitte nie gemeinsam. Konnte mich hier nur nicht entscheiden. Verschiedene Schuhe auf den Füßen sind ein Verbrechen.

(pics: amazon.de, flightclub.com, kickz.com, sport-kuhn.de)

Endlich. Die Tage werden länger, die Temperaturen wärmer. Und die Jacken dünner. Der gestrige Samstag benötigte nicht einmal mehr windige Starthilfe durch einen Föhn, sodass ich meinen Nachmittagsspaziergang getrost als ersten frühlingshaften Ausflug bezeichnen kann.

Wie bitter nötig ich diese erste richtige Portion an Sonnenstrahlen hatte, untermauert die Tatsache, dass ich meine Sonnenbrille bewusst zu Hause ließ. Grundsätzlich unvorstellbar. Ich so ganz ohne mein Lieblingsaccessoire. Aber dazu muss der winterliche Entzug erst noch überwunden werden.

Apropos dünnere Jacken. Mit an Bord war meine schwarze Lederjacke. Ein Kleidungsstück, das in keiner Garderobe fehlen sollte. Schwarze Lederjacken haben dieses gewisse Etwas. Klassiker schlechthin. Strahlen Freiheit aus. Und machen das auf eine rebellischen Art und Weise.

Ausgang erhielten auch meine Air Jordan 3 in black cement. Für mich der schönste Air Jordan aller Zeiten. Von 3er Jordans träumte ich bereits in meiner Jugend. Damals vergeblich. Umso intensiver lebe ich diesen wahr gewordenen Traum aus schwarzem Leder nun.

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Die Stadt der Liebe ist eine Reise wert. Unumstritten. Dass dieser Wert jetzt um einiges in die Höhe gehen wird, verdanken wir der lieben Jordan Brand. Ich zumindest. Gemeinsam mit Foot Locker wurde die Jordan Bastille eröffnet. Seines Zeichens der erste offizielle Store der Jordan Brand auf europäischem Terrain.

Zu finden in der Rue du Fabourg, Hausnummer 12, im nummerngleichen zwölften Pariser Arrondissement. Was wohl soviel wie Bezirk bedeutet. Mein Schulfranzösisch ist mittlerweile ziemlich stark eingerostet. Jedenfalls findet ihr in der Jordan Bastille nicht nur Shopping Fläche, sondern auch ein Jordan Flight Lab und ein Atelier Jordan.

Ersteres steht zum Testen sämtlicher Innovationen rund um die Brand bereit, im Atelier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und nach Wunsch und Maß eure eigenen Jordans customizen. Darüber hinaus sind sämtliche Signature Modelle Michael Jordans ausgestellt und die Bastille zelebriert auch alle magischen Momente der Karriere von His Airness.

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(pics: © Foot Locker)

(pics: © Foot Locker)

Genau genommen müsste dieses Outfit nicht Mets Style, sondern New York Style heißen. Zunächst aber ein kleiner geschichtlicher Exkurs: Die New York Mets, abgekürzt für Metropolitan Baseball Club of New York, wurden 1962 gegründet und sind eines von zwei Major League Baseball Teams aus New York City. Seine größten Erfolge verzeichnete das Team aus dem Stadtteil Queens 1969 und 1986, wo jeweils die World Series gewonnen wurde.

Im Zentrum der Kleiderkombination steht also mein Mets Trikot. Der sofort ins Auge springende Schriftzug hat sich so sehr aufgedrängt, dass sogar mein auffälligstes Paar an Einser Jordans eher in der Versenkung verschwindet. Farb- und stadttechnisch die perfekte Ergänzung. Nicht aber teamtechnisch. Der Colorway ist nämlich den Knicks gewidmet. Daher meinte ich New York Style.

Baseball meets Basketball quasi. Zurückzuführen sind die sich überschneidenden Vereinsfarben Orange und Blau auf die Flagge der gemeinsamen Heimat New York City. Vor lauter Historie und Weiterbildung hätte ich nun fast auf den letzten Part des Outfits vergessen: Jeans. Blue Jeans. Orangefarbene Hosen lassen wir lieber bei der MA 48.

(pics: flightclub.com, taass.com, zalando.at)

(pics: flightclub.com, taass.com, zalando.at)