Posts tagged Kollaborationen

Baseball ist eine Sportart, bei der ich eher mit dem Merch der Teams was anfangen kann, als mit dem Spiel selbst. Partien können mitunter einige Stunden dauern, was für mich bloß pure Langeweile bedeutet. Das liegt aber womöglich definitiv daran, dass ich null Plan vom Regelwerk habe.

Aber zurück zum Merchandising. Zur Feier des Ende März bevorstehenden Start der neuen Major League Baseball Saison gab es einen Paarungsakt der besonderen und eher ungewöhnlichen Art und Weise. Zwölf Teams der MLB wurden mit ikonischen Kleidungsstücken der Marke Levi’s gekreuzt.

Die Los Angeles Dodgers, San Francisco Giants, New York Yankees, Chicago Cubs, St. Louis Cardinals, New York Mets, Toronto Blue Jays, Detroit Tigers, Oakland Athletics, Boston Red Sox, Kansas City Royals und Seattle Mariners mit dem Crew Sweatshirt, dem Club Coat und der Denim Trucker Jacket. Gute Arbeit.

(pics: © Levi’s®)

Ich nehme nun einfach den Schuhkollaborationsflow aus dem letzten Beitrag mit und schreibe hier bunt und munter weiter. Bunt trifft es gut, schließlich handelt es sich um die Peanuts, die plötzlich auf den gängigsten Modellen von Vans auftauchen. Munter trifft es hingegen weniger gut. Es ist viertel 2 Uhr in der Nacht.

Als Kind war ich Riesenfan der Peanuts. Vor allem von Snoopy. Und Woodstock, diesem gelben Viech. Mittlerweile weiß ich ja, dass es ein Vogel sein soll. Früher rätselte ich während jeder Folge, die im TV lief. Aber gut, der große David kennt sich jetzt aus. Besser spät als nie. Komisch fand ich hingegen all diese Kinder. Charlie Brown, Linus, Peppermint Patty und wie sie alle hießen.

Ob mir sympathisch oder nicht, Vans war’s herzlichst egal. Und so finden sich sämtliche Charaktere auf insgesamt 71 Artikeln der Vans x Peanuts Kollektion wieder. Auf den Sneakers Old Skool, Sk8-Hi, Authentic und Classic Slip-On sowie auf verschiedenen Kleidungsoberteilen, Socken, Caps, Beanies, Rucksäcken, Schlapfen und Geldbörsen.

(pics: vans.at)

Wenn eine meiner Lieblingsmarken eine Kollaboration mit einer meiner Lieblingsmarken eingeht, dann finde ich das cool. So cool, dass ich auch darüber schreiben muss. Und hier dreht es sich um so ein gemeinsames Ding. Einem Ding zwischen Converse und Carhartt.

Es handelt sich um die erste Zusammenarbeit der beiden amerikanischen Brands. Als Grundlage dient die Ikone aus dem Hause Converse schlechthin, der Chuck Tayolor All Star. Und zwar die ursprüngliche Variante aus dem Jahre 1970: Chuck Taylor All Star’70 OX.

Carhartt WIP steuerte seine gebräuchlichsten Stoffe als Obermaterial bei. Einzigartig und natürlich in höchster Qualität, so wie wir es vom Arbeitsklamottenhersteller gewohnt sind. Die Kollektion entstand in mühevoller Handarbeit und die Stückzahl der Treter ist streng limitiert.

Die Reihe besteht aus insgesamt drei Schuhen, diese kommen jeweils in der Low-Variante. Ivy Green, für mich ein grünschwarzes Tigerstreifen Camouflage, Brown im Kamelton und Natural, derselbe cremeartige Farbton wie die gemeinsame Außensohle sind die Varianten.

(pics: converse.com)

Usain Bolt. Verdammt cooler Typ und einer der größten Athleten ever. Ein Riesenidol von mir. Möglicherweise steht er im 100- und 200-Meter-Sprint vor seinen dritten Olympia Goldmedaillen in Folge. Jedenfalls ließ er nach überstandenen Verletzungstief am Freitag beim Diamond-League-Meeting in London gewaltig für Rio aufhorchen. Go for it!

Vertrauen darf er dabei auf seinen Langzeitausrüster PUMA. PUMA und Usain Bolt, eine bis dato never ending Erfolgsstory. Als Huldigung gibt es von der Wildkatze aus Herzogenaurach eine brandneue und ebenso heiße Bolt Kollektion mit coolen Teilen für Freizeit und Training.

Die Reihe besteht aus T-Shirts, Hoodies, Kapuzenjacken, Jogginghosen, Shorts, Rucksack und Kappe. Die Prints zeigen Usains typische Siegerpose, Porträts, die Initialen, seinen Namen oder diverse Wettkampfszenen. Und falls es auch wirkliche Sprinter unter euch geben sollte, dann können die sich auch mit dem passenden Spikeschuhwerk für die Laufbahn rüsten. Nachfolgend ne kleine Selektion, Rest bei PUMA. Very nice!

(pics: puma.com)

(pics: puma.com)

Mittlerweile fast schon sowas wie ein Wochenendritual bei mir, den Sonntag mit einem Griff in den Kühlschrank zu beginnen. Eine Dose Coke muss her. Kann womöglich am erhöhten Zuckerbedarf meines Körpers liegen, denn durchzechte Samstagnächte steckt man(n) im fortgeschrittenen Alter eben nicht mehr ganz schmerzfrei weg. Kann. Muss es aber nicht.

Meine Zuckerorgien jetzt mal dahingestellt, ist auch Herschel auf den braunen Brausegeschmack gekommen. Ice Cold Pack nennt sich eine fünfteilige Sommerkollektion, die in Kollaboration mit Coca-Cola entstanden ist: Network Large Pouch, Mid-Volume Tote, Settlement Backpack, Lake Bucket Hat und Glendale Cap. Um die freshen Kreationen auch beim Namen zu nennen.

Dominiert wird das Design einerseits vom weltbekannten Coca-Cola-Schriftzug, andererseits vom Automatenslogan „ice cold sold here“. Und Letzterer kommt nicht von ungefähr, handelt es sich doch tatsächlich um Kühltaschen. Als nachhaltige Draufgabe wurden im Material recycelte Plastikflaschen verarbeitet. Erfrischend stylisch. Sommer, Sonne, Strand und Meer können kommen. Im Notfall auch das Freibad.

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(pics: herschelsupply.com)

(pics: herschelsupply.com)