Posts tagged Mädels

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Styletechnisch werden viele Stücke ewig in mir verankert sein. Basketballschuhe der alten Schule, Uhren aus Gummi, Sporttrikots. Seit je her und auf ewig. Vergöttert und getragen. Von meiner Wenigkeit.
 
Dem gegenüber steht Veränderung. Vieles gefiel mir, was ich mittlerweile aber für untragbar halte. Musterbeispiel: Baggy Pants. Ab den späten Neunzigern trug ich sie. Oder eher sie mich. Ich war eine halbe Portion und hatte in meiner Konstellation mindestens drei Mal in diesen Dingern Platz.
 
Der Einfluss kam vom Rap. Immer schon ein Wannabe Gangsta. Problemlos verstaute ich darin meinen Discman. Das ist der Vorreiter des MP3 Players. Ein portabler CD-Player. CDs waren Musikdatenträger. In Scheibenform.
 
Zurück zu den Baggy Pants. Levi’s bringt sie nun wieder auf die Bildfläche. Ein gewagtes Experiment. Nur für Mädels. In Versuchung wäre ich ohnehin nicht gekommen. Mittlerweile so furchtbar wie Glockenhosen. Die trug ich nie.

(pics: © Levi’s®)

Jeder kennt sie, jeder macht sie. Klassische Fehlkäufe. Ich weiß im Nachhinein dann nie so recht, ob ich dem Geld nachtrauern und mir in den Arsch beißen, oder mich einfach nur selbst auslachen soll. Wird ein Fehlkauf aber schnell genug als ein solcher identifiziert, beantwortet sich die Frage von alleine und die erste Option kann ausgeklammert werden, da zumindest ein Umtausch drin ist.

Ich hab das mittlerweile ganz gut unter Kontrolle, lerne aus Fehlern, kann dennoch nicht totschweigen, dass da bei mir schon ein kleines Vermögen sinnlos über den Ladentisch geflossen ist. Und welch Exoten ich mir dabei so an Land gezogen habe, darf ich euch nun auch nicht länger vorenthalten. Ein Einblick:

Nicht fehlen dürfen hier meine Doc Martens, die ich zumindest einmal getragen habe. Bis ich bemerkte, ihr und ich, das wird nix. Bei der Sonnenbrille wurde ich von meinen Freunden nicht ganz höflich darauf aufmerksam gemacht, dass es sich womöglich um ein Damenmodell handle. Nie trug ich den Hut. Ich habe kein Hutgesicht. Und auch über die bunten Socken traute ich mich nicht drüber. Sie liegen noch heute im Kasten.

(pics: drmartens.com, happysocks.com, hm.com, ralphlauren.de)

(pics: drmartens.com, happysocks.com, hm.com, ralphlauren.de)

Der Puma Basket. Ein Klassiker und mein unumstrittenes Einserschuhwerk während meiner Zeit als kleiner Puma Praktikant. Jahre sind seitdem vergangen, immer noch verfolge ich mit Hochspannung die neuesten Entwicklungen und Innovationen aus dem Hause der Raubkatze. Eine davon: Der Basket Platform, eine um mindestens eine Etage höher gesetzte Variante des eingangs erwähnten Originals.

Als ich neulich bei Foot Locker vorbeischaute, sprangen mir diese teilweise bis gänzlich verchromten Dinger regelrecht auf die Bildfläche. Noch immer befürchte ich Nachwirkungen in Augenkrebsausmaß, zumal ich mir nicht sicher bin, ob es sich hier um erfolgreiches Pimpen oder einfach nur um die Mutation in Richtung Missgeburtendasein handelt.

Fakt ist jedenfalls, dass ich mir als Herr der Schöpfung darüber nicht weiter den Kopf zerbrechen muss, da der Basket Platform rein für euch Ladies da draußen kreiert wurde. Außerdem renn ich körpergrößenbedingt auch ohne Absätze an den Schuhen regelmäßig gegen Türstöcke. So viel zum Thema Kopf zerbrechen. Ob nun also coole Extravaganz oder peinliche Penetranz, mir kann’s jedenfalls egal sein.

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(pics: footlocker.com)

(pics: footlocker.com)

Nach fast einer Woche Abstinenz melde ich mich eindrucksvoll zurück. Resultierend aus einem intensiven Terminplan in der Arbeit, einiger Partynächte inkludierend und somit wenig Bock bis null Fähigkeit zu texten. Aber die Trockenperiode hat ein Ende. Und das mit zwei Beiträgen am Stück.

Im ersten befinden wir uns bereits. Beim eigentlichen Thema nun ebenfalls. Liebe Mädels aufgepasst, es dreht sich einzig und allein um eines eurer Lieblingsthemen: Taschen. So hab ich’s mir zumindest sagen lassen. Manga-Freaks und -Fetischisten ebenfalls unter euch? Dann hört auch ihr genau her.

Das taiwanesische Designerduo Chay Su und Rika Lin releaste kürzlich die Frühjahrskollektion ihres Labels JumpFromPaper. Die Inspiration holte man sich zum einen wieder aus Comics, andererseits vom Picknick. Was dabei rauskam, ist zweidimensional, täuscht unser Auge und hyped aktuell gewaltig.

Die Rede ist von den Rucksäcken, Hand- und Umhängetaschen aus der wunderbaren und frühlingshaft verträumten Dreamy Picnic Kollektion. Und das Beste: JumpFromPaper Teile sind exklusiv bei uppers & downers in der Burggasse 46 erhältlich.

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(pics: © JumpFromPaper)

(pics: © JumpFromPaper)

Liebe Mädels und interessenshalber natürlich auch liebe Jungs, die Zusammenarbeit zwischen PUMA und Rihanna trägt die ersten Früchte. Frucht. Mit dem Creeper wurde der erste Sneaker releast, der unter Rihanna als Creative Director entstanden ist. Und so schnell er bei PUMA online war, so schnell war er auch schon wieder ausverkauft.

Aber kein Grund zur Sorge, der erste Nachschub ist bereits für den 25. September angekündigt. Ob der Schwarzweiße da auch wieder kommt, weiß ich nicht, auf jeden Fall hat Rihanna andere Colorways parat. Wir dürfen also gespannt sein.

Als Basis für die Creepers musste der gute alte PUMA Suede herhalten. Abgesehen von der Einarbeitung einiger Blattgoldelemente hat sich Riri aber im Prinzip nur die Sohle vorgenommen. Diese wurde mit etwas Punk gepimpt und fertig war der rebellische Plateau-Sneaker.

Zugegebenermaßen war’s nicht sonderlich schwer zu erraten, dass dieser Treter kommen wird. Schließlich trug ihn die Sängerin bereits bei der Vertragsunterzeichnung mit PUMA. Somit freue ich mich nun vor allem auf das, was sonst noch so von PUMA by Rihanna folgt. Sogar als Nicht-Mädchen.

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(pics: puma.com)

(pics: puma.com)