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Meine Chicago Einser Jordans. Im Innenfutter des rechten Schuhs kleben die nicht mehr entfernbaren und sich in den Stoff hineingefressenen Überreste eines Kaugummis. Meines Kaugummis. Und meine Unart, fertig gekaute Gummis auszuspucken und wegzukicken. Sollte mir eine Lehre sein.

Sollte. Immer noch kicke ich. Aber zumindest werfe ich nun einen Blick in den rechten Schuh (ich bin Rechtsfüßer), sofern ich das gute Stück nicht fliegen sehe. Man sollte das Leben eben nicht immer so ernst nehmen. „Why so serious?“, fragt auch der Joker. Dessen geschminkte Fratze sich neulich auf einem meiner Shirts wiederfindet.

Und so nebenbei passen die Farben dieses nicht so ernsten Kleidungsstücks exakt zu den Farben meiner eingangs erwähnten Kaugummikickinstrumente. Der perfekte Einklang in Weiß, Rot und Schwarz. Aja, da war ja noch die Hose. Oder doch nicht. Die denkt ihr euch diesmal bitte.

(pics: emp.de, flightclub.com)

Kleiner Exkurs bevor es zum Outfit geht: Die Abkürzung NCAA steht für National Collegiate Athletic Association. Das ist der Verband der Sportprogramme der meisten Colleges und Universitäten aus den USA und Kanada.

Mit meiner Nummer eins in Sachen College Sports, oder grenzen wir es auf College Basketball und Football ein, hab ich euch schon mehrmals vertraut gemacht. Mit der University of North Carolina. Beim Basketball tatsächlich Nummer eins, im Football weit weg davon.

Zum universitätsblauen Vintage Jersey trage ich ein längst vergessen geglaubtes Lieblingsstück. Meine Varsity Jacke. Die perfekte Jacke zum Thema College Sport. Vor einigen Wochen im Schrank bei meinen Eltern wieder entdeckt, wärmt mich ihr Filz nun bestens in der vorwinterlichen Kälte.

Längst vergessen geglaubt auch das Schuhwerk, der Converse Pro Leather. Nicht aber von mir. Von der Masse da draußen. Und vielen Hypekids der heutigen Zeit nicht einmal ein Begriff. Eine preisgünstige Rarität als Musterbeispiel für Coolness ohne Swag.

Sport spielt seit ich denken kann eine wesentliche Rolle in meinem Leben. Früher bestimmte er sogar mein Leben. Heute haben sich meine Aktivitäten auf ein Level eingefunden, das immer noch überdurchschnittliches Training vorweist, dieses aber gänzlich dem Zwecke meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden gewidmet ist.

Und dass ich gerne Sport betreibe, sieht man mir auch an. Styletechnisch. Und vorweggenommen kann ich nur wiederholen: Nein, ich spiele nicht Basketball. Hab’s auch nie getan. Gut, dass keiner hier meine Körperlänge sehen kann. Andernfalls würdet ihr mir das nicht abnehmen. Aber zurück zum Style. Ich liebe Trainingsklamotten. Auch und speziell im Nicht-Training.

Hier ein typisches Alltagsoutfit aus meiner Freizeit: Schwarze Trainingshose. Am liebsten würde ich sie auch im Büro tragen. Violette Kapuzenweste meiner Lakers. Und Converse Weapon im Lakers Colorway bzw. schwarzweiße Einser Jordans. Aber im echten Leben bitte nie gemeinsam. Konnte mich hier nur nicht entscheiden. Verschiedene Schuhe auf den Füßen sind ein Verbrechen.

(pics: amazon.de, flightclub.com, kickz.com, sport-kuhn.de)

Blau muss es sein. Hellblau besser gesagt. Und ganz genau genommen Carolina Blue beziehungsweise University Blue. Neu muss es nicht sein. Und teuer auch nicht. Was hier für euch komisch klingt, bezieht sich zum einen auf mein(e) Lieblingscollegeteam(farbe) und zum anderen auf neue alte Erkenntnisse.

Nebenbei erwähnt (da ihr mit ziemlicher Sicherheit bereits auf die nachfolgenden Bilder geschielt habt und wenn nicht, habt ihr es spätestens jetzt getan): Nein, ich spiele nicht Basketball. Ich schau nur so aus. Wegen meiner Größe und meines Kleidungsstils. Futter für so manche Anmache, die bei mir stets zu umgehenden Abmärschen führte.

Zurück zum Wesentlichen: Fan der North Carolina Tar Heels bin ich seit eh und je. Football und Basketball. Zu meiner Garderobe zählt seit kurzem auch ein North Carolina Basketballjersey. Erstanden auf eBay. Gebraucht und für wenige Euros. Geduldig muss man sein. Ich mag eBay. Und Vintage. Used sieht cooler aus als neu. Muss nur mal gut gewaschen werden.

Wir befinden uns im dritten Drittel des Monats August. Stockfinsternis kehrt bereits vor 21 Uhr ein. Die Tage werden also kürzer. Und es kühlt ab. Speziell und schon regelmäßig in den Nächten. Letztere Veränderung kommt mir nicht ungelegen.

Primär entspanne ich an Abenden wieder. Unmöglich bei einer Wohnzimmerschwüle jenseits der 25-Grad-Grenze. Sekundär kann ich langsam wieder Jacke tragen. Aktuell Jeansjacke. Mein blaues Souvenir aus Amsterdam.

Bis zur bevorstehenden Hitzewelle und in geschwisterlicher Kombination mit Jeans. Gut eignet sich dafür unterschiedlicher Denim. Obwohl diesbezüglich die Meinungen auseinandergehen. Ich steh aber drauf. Und dazu.

Schuhtechnisch dürfen wir beim heutigen und spätsommerlichen Denim Outfit einen ganz besonderen Gast begrüßen: Meinen Converse Pro Leather. Simple, clean und die Bezugsquelle bleibt mein Geheimnis.

(pics: footlocker.com, hm.com, kickz.com)