Posts tagged Progressive House

Meine Laune ist mies. Am Tiefpunkt. Hat nichts mit dem heutigen Montag zu tun. Vielmehr mit dem gestrigen Tag. Einer der beschissensten Sonntage meines Lebens. Dabei war es ein besonderer Sonntag.

Für das Electronic Dance Music Universum bedeutete dieser 25. März 2018 den 20. Geburtstag des Ultra Music Festivals. Aber viel wichtiger: Eben auch die Reunion der Swedish House Mafia.

Wenn auch nur für eine Stunde oder einen gemeinsamen Set. Ich möchte gar nicht wissen, was sich der Veranstalter dieses Jahrhundertspektakel kosten lassen musste. Vor allem, um Steve auf die Bühne zu bekommen.

Verschwörungstheoretikern ging jedenfalls einer ab, denn Hinweise im Vorhinein gab es massenweise. Ebenso war Ultra in aller Munde und den drei Schweden hat es mit Sicherheit auch nicht geschadet.

Auf der Bühne, wo das Projekt vor ziemlich genau fünf Jahren zu Ende ging, gab es also eine Auferlebungsstunde der Swedish House Mafia. Auferstanden sind sie nicht. Happy Birthday Ultra!





Eigentlich müsste das erste Album von Axwell Ingrosso More Than I Knew heißen. Lange wartete ich drauf. Und dann verpasste ich doch tatsächlich den Release. Exakt zwei Monate später bemerkte ich meine Nachlässigkeit. Per Zufall. More Than You Know existiert offiziell seit 8. Dezember 2017. Informationsdefizit ist wohl der einzige Nachteil meines Social Media Rückzugs.

Axwell und Sebastian Ingrosso. Zwei der drei Götter der House Musik Szene. Steve Angello ist der dritte im Bunde. Er komplettierte einst das Trio der legendären Swedish House Mafia. Und dürfte wohl auch für die Trennung 2013 verantwortlich sein. Aber am Zenith der Unerreichbarkeit aufzuhören schadet nicht. Und es ebnet neue Wege. Wie den von Axwell und Ingrosso.

More Than You Know trägt ihre Handschrift, es ist ein Neuanfang, etwas neues. Ihr Style. 15 Tracks inklusive zweier Bonus Tracks, die Botschaften vermitteln. Und motivieren. Sie sind auf ihrem Weg. Machen uns zu Träumern, bitten uns größer zu träumen. Es ist viel möglich, mehr als wir zu wissen wagen. Die beiden lassen die Sonne scheinen. Und dieses Mal können sie nicht nach Hause gehen.







Auf den Tag genau jährte sich gestern wieder eines der für mich absurdesten Ereignisse überhaupt: Silvester. Die zwanghafte Zelebration einer Nacht und vor allem einiger Sekunden, die sich tagtäglich wiederholen. Nur mit dem Unterschied, dass sich in 365 oder 366 Tagen eben einmal die Jahreszahl um eine Stelle verändert. Wow.
 
Zu allem Überdruss werden auch noch Millionen von Euros wortwörtlich in die Luft gejagt. Geld, das in vielen Bereichen fehlt oder sinnvoller angebracht werden könnte. Dazu kommen Luftverschmutzung, Müllberge, Sach-, Personen- und Personenselbstschäden. Mein Applaus gilt letzteren. Jedem vollidiotischen Selbstverstümmler.
 
Warum einen einzigen neuen Tag feiern und nicht keinen oder jeden (aber bitte ohne Feuerwerk)? Hier bei mir gibt es mittlerweile regelmäßig Playlists und nicht mehr nur als Rückblick auf ein vergangenes Jahr. An der Jahresrechnung kann ich nichts ändern, aber am anlassspezifischen Verhaltenszwang. An meinem zumindest.



Heute ist der 13. Oktober 2017. Ein besonderer Tag in mehrerer Hinsicht. Es ist Freitag der 13.. Ich habe frei. Ich bin nach Berlin geflogen. Und es ist der offizielle Veröffentlichungstag von Hardwell Presents Revealed Volume 8.

Knapp vorbeigeschrammt am 500. Beitrag. In Verbindung mit dem Release dieses Albums aus dem Hause Revealed hätte ich es zur Feier meines Jubiläums richtig laut krachen lassen können. Wobei das vier Tage später doch auch noch funktionieren sollte.

So feiern wir nun also in Beitrag Nummer 501 meinen Beitrag Nummer 500 und das neue Album von Hardwells Label. Und wir tun das laut. Denn Revealed ist immer laut. Und hart. Und böse. Progressive House bis hin zu Hardstyle ganz nach meinem Geschmack.

Übrigens stattet uns Wienerinnen und Wienern der liebe Hardwell am 4. November einen Besuch ab. Mein Lieblingsholländer legt in der Stadthalle auf und so weit ich richtig informiert bin, gibt es noch Tickets für diesen Live-Set.






Den heutigen Beitrag widme ich einem Künstler aus der Szene der Electronic Dance Music, der jeden von euch ein Begriff sein sollte. Auch wenn euch dieses Genre noch so fremd erscheint. Womöglich polarisiert kein anderer DJ und Producer mehr als dieser Mann. Tatsache ist aber, er zählt zu den ganz Großen im Business.

David Guetta. In wenigen Wochen feiert der stets lächelnde Franzose sein 50-jähriges Bestandsjubiläum auf unserer Erde und zeigt sich keineswegs müde. Denn heuer veröffentlichte der zweifache Grammy-Gewinner bereits Studioalbum Nummer sieben.

Offiziell als Fan outete ich mich nachdem ich David zum ersten Mal live auf der Bühne im Rahmen des Ultra Music Festivals erlebte. Die positivste Überraschung überhaupt. Denn auch ich ließ mich zunächst von seinen Gegnern beeinflussen. Diese verzeihen ihm die Vorreiterrolle in der Kommerzialisierung der elektronischen Musik bis heute nicht.