Posts tagged Progressive House

Auf den Tag genau jährte sich gestern wieder eines der für mich absurdesten Ereignisse überhaupt: Silvester. Die zwanghafte Zelebration einer Nacht und vor allem einiger Sekunden, die sich tagtäglich wiederholen. Nur mit dem Unterschied, dass sich in 365 oder 366 Tagen eben einmal die Jahreszahl um eine Stelle verändert. Wow.
 
Zu allem Überdruss werden auch noch Millionen von Euros wortwörtlich in die Luft gejagt. Geld, das in vielen Bereichen fehlt oder sinnvoller angebracht werden könnte. Dazu kommen Luftverschmutzung, Müllberge, Sach-, Personen- und Personenselbstschäden. Mein Applaus gilt letzteren. Jedem vollidiotischen Selbstverstümmler.
 
Warum einen einzigen neuen Tag feiern und nicht keinen oder jeden (aber bitte ohne Feuerwerk)? Hier bei mir gibt es mittlerweile regelmäßig Playlists und nicht mehr nur als Rückblick auf ein vergangenes Jahr. An der Jahresrechnung kann ich nichts ändern, aber am anlassspezifischen Verhaltenszwang. An meinem zumindest.



Heute ist der 13. Oktober 2017. Ein besonderer Tag in mehrerer Hinsicht. Es ist Freitag der 13.. Ich habe frei. Ich bin nach Berlin geflogen. Und es ist der offizielle Veröffentlichungstag von Hardwell Presents Revealed Volume 8.

Knapp vorbeigeschrammt am 500. Beitrag. In Verbindung mit dem Release dieses Albums aus dem Hause Revealed hätte ich es zur Feier meines Jubiläums richtig laut krachen lassen können. Wobei das vier Tage später doch auch noch funktionieren sollte.

So feiern wir nun also in Beitrag Nummer 501 meinen Beitrag Nummer 500 und das neue Album von Hardwells Label. Und wir tun das laut. Denn Revealed ist immer laut. Und hart. Und böse. Progressive House bis hin zu Hardstyle ganz nach meinem Geschmack.

Übrigens stattet uns Wienerinnen und Wienern der liebe Hardwell am 4. November einen Besuch ab. Mein Lieblingsholländer legt in der Stadthalle auf und so weit ich richtig informiert bin, gibt es noch Tickets für diesen Live-Set.






Den heutigen Beitrag widme ich einem Künstler aus der Szene der Electronic Dance Music, der jeden von euch ein Begriff sein sollte. Auch wenn euch dieses Genre noch so fremd erscheint. Womöglich polarisiert kein anderer DJ und Producer mehr als dieser Mann. Tatsache ist aber, er zählt zu den ganz Großen im Business.

David Guetta. In wenigen Wochen feiert der stets lächelnde Franzose sein 50-jähriges Bestandsjubiläum auf unserer Erde und zeigt sich keineswegs müde. Denn heuer veröffentlichte der zweifache Grammy-Gewinner bereits Studioalbum Nummer sieben.

Offiziell als Fan outete ich mich nachdem ich David zum ersten Mal live auf der Bühne im Rahmen des Ultra Music Festivals erlebte. Die positivste Überraschung überhaupt. Denn auch ich ließ mich zunächst von seinen Gegnern beeinflussen. Diese verzeihen ihm die Vorreiterrolle in der Kommerzialisierung der elektronischen Musik bis heute nicht.



Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen? Meine kleine Playlist des Monats August:

Mit Armin van Buuren, Sunnery James und Ryan Marciano. Sie vergöttern dich. Du bist sexy. Feuer, ihr Begehren, sie wollen mehr. Von dir. Wer auch immer du bist.

Und Kaaze, einem aufstrebenden schwedischen Künstler aus dem Hause Revealed Recordings. Er lässt es mit Triplet ganz nach meinem Geschmack krachen.

Nicht fehlen darf Steve Angello. Mit Rejoice releaste er einen ersten Track seines zweiten Albums. Nummer eins für mich eines der besten EDM Alben. Die Latte liegt hoch.

Tiësto und Sevenn schließen die Runde mit einem visuellen Meisterwerk ab. Und jeder Menge akustischem BOOM, BOOM, BOOM. Und BOOM.

Ein Fest für Freunde der elektronischen Tanzmusik. Ein Trauerspiel für all ihre Feinde.




Letztes Wochenende verbrachte ich wie vor einiger Zeit angekündigt in Amsterdam. Grund für den Trip: Sensation. Ein EDM Event in der Amsterdam Arena. Angetreten sind wir die Reise zu fünft, nach Hause gekommen sind wir ebenfalls zu fünft. Jeder hat das Wochenende somit überlebt. Soviel vorweggenommen.

Nein. Klingt alles viel dramatischer als es war. Nicht einmal Grünzeug wurde konsumiert. Weder in Tüten-, noch in Keksform. Letzteres hätte mich schon gereizt, nur am Freitag kam mir ein übermäßiger Biergenuss in den Weg, danach wäre ich vermutlich gestorben und Samstag wollte ich meine Konzertfähigkeit nicht auf das Spiel setzen. Sonntag war nur Heimreise.

Alles in allem ein lustiger Trip. Sensation war gut, Axwell Ingrosso, einen betrunkenen Hardwell und Tiesto als unangekündigten Special Guest erlebt. Nette Show und ausnahmsweise mal ganz in weiß. Auch die Stadt mit ihren Kanälen, schmalen, schiefen Häusern und Schaufenstern hat ihren Charme. Und gehaust haben wir in einer Jugendherberge. Wie einst auf Sommersportwoche.