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„And when I’m gone, just carry on. Don’t mourn, rejoice every time you hear the sound of my voice. Just know that I’m looking down on you smiling.“ Ein Ausschnitt aus When I’m Gone von Eminem. Mein Lieblingssong des Rappers. Kein anderer Künstler prägte meine Jugend mehr als Slim Shady.

Kopfhörer in den Ohren und täglich pumpte ich mich um die Jahrtausendwende mit den Texten und Beats des weißen Ausnahmekönners zu. Versorgt wurde ich über meinen Discman, eingesteckt in Baggy Pants. Hosen, in der ich problemlos auch eine Stereoanlage transportieren hätte können. Ganz nach meinem damaligen Vorbild.

Wirklich weg war er nie, trotzdem wurde es ruhig um ihn. Um dem etwas entgegenzuwirken und sich getreu des einleitenden Textes am Klang seiner Stimme zu erfreuen, konzentrieren wir uns nun voll und ganz auf meine Favoriten an Eminem Tracks: Forgot About Dre, The Way I Am und eben When I’m Gone.



Am 17. März feierten die Iren ihren St. Patrick’s Day. Der Rest der Welt feierte das Erscheinen des neunten Studioalbums von Rick Ross. Rather You Than Me. Ein Meisterwerk. Ich bin immer noch am Feiern und ein Ende des Festes ist schwer absehbar.

Mit der Platte läutet Rick Ross eine neue Ära ein. Nach dem Ende seiner Zusammenarbeit mit Def Jam Recordings handelt es sich bei Rather You Than Me um das erste gemeinsame Baby mit dem Label Epic Records.

Auf 14 kraftvollen Tracks wird derbe drauf losgerappt und wie es sich für ein anständiges Hip-Hop Album gehört, wird auch null Rücksicht auf die Gürtellinie genommen. Schwer vorstellbar, dass William Roberts, so der bürgerliche Name, ursprünglich Recht studierte.

Mit an Bord sind Größen wie Meek Mill, Nas, Gucci Mane und jetzt kommt’s, Mr. Brainwash. Ihr lest richtig. Der Street Art Künstler. Mit der Gestaltung des Covers verwandelt er dieses musikalische Meisterwerk in ein audiovisuelles. Mein Resümee: Rick Ross. Boss.

Vom Jahreswechsel halte ich nicht viel. Eine Tagesfolge wie jede andere. Ebenso wenig halte ich von Neujahrsvorsätzen. Ziele setze ich mir permanent. Am ersten Werktag des neuen Jahres, sprich heute, erreichten mich allerdings schon zwei Verkehrsstrafen. Und das ohne ein eigenes Auto zu besitzen. Wie das geht? Auto der Eltern und Firmenauto. Somit musste ich doch ein an 2017 gebundenes Ziel fixieren.

Dieses lautet keine weiteren Strafmandate. Meine nicht ganz mit dem Gesetz einhergehenden Fahrkünste werde ich daher von nun an in spielerischer Art und Weise ausleben müssen. Hat auch was und Lego schafft dem Kleinkind in mir Abhilfe: The Joker Notorious Lowrider heißt das Vehikel und steht seit kurzem in den Regalen der Spielwarenhändler.

Passend als Dekorationselement für meine neue Wohnung, beinhaltet der aus dem Lego Batman Movie stammende Baukasten nicht nur den grünhaarigen Schurken samt fahrbarem und springendem Untersatz, sondern auch Frauenpower in Form von Harley Quinn und Batgirl. Darüber hinaus hab ich mit Cypress Hill den passenden Sound herausgesucht.


Heute mal wieder was aus der Rubrik Musik und so feiere ich knapp eine Woche vorm Nationalfeiertag ein cooles Rap Album meiner guten alten Zeiten. Soll nicht heißen, dass früher bei mir alles besser war. Eher im Gegenteil. Aber es gibt eben positive Ausnahmeerscheinungen, die vergangene Tage wieder aufleben lassen.

Am besten funktioniert das musikalisch und M.I.M.S. von MIMS ist für mich genau eines dieser Beispiele. Die vier Buchstaben der 2007 erschienen Platte stehen für Music Is My Savior und deuten darauf hin, welchen Stellenwert Musik im Leben einnehmen kann.

Bei mir ist es zwar nur eine schöne Nebenrolle, ein Leben ohne kann ich mir trotzdem schwer vorstellen. Viel zu viel hängt an Musik. So wie diese eingangs erwähnte Gedankenzeitreise in die Vergangenheit.

Ertönen Tracks wie This Is Why I’m Hot und Like This sehe ich mich tanzend auf Studentenparties, in Lokalen, die es Jahre danach nicht mehr gibt, oder cruisend in meinem alten Auto beim sinnlosen Verfahren von Kilometern und Sprit. Cool.


Auf was man beim Stöbern im Keller während eines Urlaubes in der Heimat nicht so alles stößt. Wahre und längst verlorengeglaubte Schätze sind da dabei. Wie etwa mein allererstes Rap Album: The Chronic von Dr. Dre. Ob nun Freudentränen oder des Staubes wegen, den ich zunächst vom Cover blasen musste. Fakt ist, meine Augen wurden ziemlich groß. Und ja, feucht eben.

Aber nun zum Wesentlichen. Zu einem Meisterwerk, nein, Kunstwerk der Musikgeschichte. Lasst uns gemeinsam die Ursprünge des Gangsta Raps feiern, die im Dezember 1992 mit dem Debütalbum von Dre aus dessen Hause Death Row um einen ihrer größten Meilensteine angewachsen sind.

16 Tracks der rohesten, härtesten und verdammt ehrlichsten Sorte des Hip-Hop. Gastauftritte von Snoop Dogg, Warren G, Nate Dogg und weiteren Kalibern sorgen für den Feinschliff. Dieses Stück Rap Kultur darf in keiner hochwertigen Musiksammlung fehlen. Ein Stück Geschichte. Und eines der größten Rap Alben aller Zeiten.

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