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Kleiner Exkurs bevor es zum Outfit geht: Die Abkürzung NCAA steht für National Collegiate Athletic Association. Das ist der Verband der Sportprogramme der meisten Colleges und Universitäten aus den USA und Kanada.

Mit meiner Nummer eins in Sachen College Sports, oder grenzen wir es auf College Basketball und Football ein, hab ich euch schon mehrmals vertraut gemacht. Mit der University of North Carolina. Beim Basketball tatsächlich Nummer eins, im Football weit weg davon.

Zum universitätsblauen Vintage Jersey trage ich ein längst vergessen geglaubtes Lieblingsstück. Meine Varsity Jacke. Die perfekte Jacke zum Thema College Sport. Vor einigen Wochen im Schrank bei meinen Eltern wieder entdeckt, wärmt mich ihr Filz nun bestens in der vorwinterlichen Kälte.

Längst vergessen geglaubt auch das Schuhwerk, der Converse Pro Leather. Nicht aber von mir. Von der Masse da draußen. Und vielen Hypekids der heutigen Zeit nicht einmal ein Begriff. Eine preisgünstige Rarität als Musterbeispiel für Coolness ohne Swag.

Sport spielt seit ich denken kann eine wesentliche Rolle in meinem Leben. Früher bestimmte er sogar mein Leben. Heute haben sich meine Aktivitäten auf ein Level eingefunden, das immer noch überdurchschnittliches Training vorweist, dieses aber gänzlich dem Zwecke meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden gewidmet ist.

Und dass ich gerne Sport betreibe, sieht man mir auch an. Styletechnisch. Und vorweggenommen kann ich nur wiederholen: Nein, ich spiele nicht Basketball. Hab’s auch nie getan. Gut, dass keiner hier meine Körperlänge sehen kann. Andernfalls würdet ihr mir das nicht abnehmen. Aber zurück zum Style. Ich liebe Trainingsklamotten. Auch und speziell im Nicht-Training.

Hier ein typisches Alltagsoutfit aus meiner Freizeit: Schwarze Trainingshose. Am liebsten würde ich sie auch im Büro tragen. Violette Kapuzenweste meiner Lakers. Und Converse Weapon im Lakers Colorway bzw. schwarzweiße Einser Jordans. Aber im echten Leben bitte nie gemeinsam. Konnte mich hier nur nicht entscheiden. Verschiedene Schuhe auf den Füßen sind ein Verbrechen.

(pics: amazon.de, flightclub.com, kickz.com, sport-kuhn.de)

Der Nike Vandal. Geburtsjahr 1984. Ich. Geburtsjahr 1984. Schicksal? Oder doch nur Zufall? Ich bleib beim Zufall. Bewusst und als psychotherapeutische Selbsthilfemaßnahme zur Unterdrückung meines innerlichen Kaufdranges. Der Jahrgang muss die einzige Verbindung zwischen uns bleiben. Nicht meine Füße. Der Vernunft wegen.

Marsmenschenschuh. Discoschuh. Umschreibungen, die ich zu hören bekam, als ich mir die potentielle Neuerwerbung ausreden ließ. Quasi als Unterstützung meiner Selbsttherapie. Und sie greift. Ich bin stark. Eine weiterer Behandlungsschritt: Dieser Beitrag hier. Konfrontation. Und Huldigung meines silbernen Altersgenossen.

Eine persönliche Lobeshymne, die im Vergleich mit der steilen Karriere der Nylonbombe mit dem unverkennbaren Klettverschlussband schmeichelhaft erscheint. Bereits im ersten Lebensjahr blühte der Nike Vandal in einer Gastrolle in Terminator auf. An den Füßen von Kyle Reese. An meinen wird er nicht aufblühen. Denn ich bin stark.

(pics: nike.com)

Seit knapp zwei Jahren können unsere Freunde aus dem Ami-Land nun schon Gebrauch von der Nike SNEAKRS App machen. Seit kurzem kommen endlich auch wir Europäer in den Genuss dieser Anwendung für Turnschuhverrückte.

Die Gratis-App hält euch hinsichtlich Nike Neuerscheinungen am Laufenden, ihr könnt sogar punktuell alarmiert werden, Schuhe direkt mit der App bestellen, an Gewinnspielen limitierter Auflagen teilnehmen oder Stories zu sämtlichen Modellen bekommen.

Der Mehrwert der App ist für mich noch nicht ganz ersichtlich. Bis dato bin ich sowohl was Bestellungen von Releases betrifft, als auch die Information, wann etwas releast wird, ganz gut mit der Nike Webseite gefahren. Aber vielleicht gewinn ich jetzt ja mal was.

(pics: © Nike)

Ich nehme nun einfach den Schuhkollaborationsflow aus dem letzten Beitrag mit und schreibe hier bunt und munter weiter. Bunt trifft es gut, schließlich handelt es sich um die Peanuts, die plötzlich auf den gängigsten Modellen von Vans auftauchen. Munter trifft es hingegen weniger gut. Es ist viertel 2 Uhr in der Nacht.

Als Kind war ich Riesenfan der Peanuts. Vor allem von Snoopy. Und Woodstock, diesem gelben Viech. Mittlerweile weiß ich ja, dass es ein Vogel sein soll. Früher rätselte ich während jeder Folge, die im TV lief. Aber gut, der große David kennt sich jetzt aus. Besser spät als nie. Komisch fand ich hingegen all diese Kinder. Charlie Brown, Linus, Peppermint Patty und wie sie alle hießen.

Ob mir sympathisch oder nicht, Vans war’s herzlichst egal. Und so finden sich sämtliche Charaktere auf insgesamt 71 Artikeln der Vans x Peanuts Kollektion wieder. Auf den Sneakers Old Skool, Sk8-Hi, Authentic und Classic Slip-On sowie auf verschiedenen Kleidungsoberteilen, Socken, Caps, Beanies, Rucksäcken, Schlapfen und Geldbörsen.

(pics: vans.at)