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Samuel ist 18 Jahre und Schüler des Goethegymnasiums in Wien. Sein Alter und seine Schule lassen korrekte Schlüsse auf sein kürzlich bevorstehendes Maturantendasein zu. Freizeittechnisch lebt er seine Leidenschaft zu Parkour aus. So sehr, dass er seine Skills mittlerweile auch als Trainer weitergibt und sich durch sein Hobby ein schönes Taschengeld dazuverdient.

Präsentieren darf ich euch heute Samis adidas Essential Star 3 in. Ein Turnschuh, auf den er über die Parkour Community gestoßen ist. Aufgrund der Empfehlung mehrerer Athleten und intensiviert durch Gefallen am Design war der Kauf nahezu obligatorisch für ihn. Seit ungefähr einem halben Jahr trägt er ihn nun. Wann und wo sollte selbsterklärend sein.

Die so gut wie nicht vorhandene Dämpfung trägt auf wundersame Weise zum Tragekomfort bei, was am daraus resultierenden und erhöhten Bodengefühl in den Füßen liegt. Ein nicht unwesentlicher Faktor bei diversen Moves seines Lieblingssports, von denen Samuel schon einige in seinem Star 3 gelernt hat. Und mindestens genauso viele Verletzungen zog er sich schon zu.

Flo ist Wahl-Grazer. Alterstechnisch kann er sich langsam aber sicher auf das Ende seiner glorreichen Zwanzigerdekade vorbereiten. Beruflich lässt er sein Fachwissen in wichtige IT-Projekte eines Logistikdienstleisters einfließen. Und privat rockt er gerne seinen Air Jordan 4 Thunder.

Am liebsten tut er das im Nachtleben des Wochenendes. So entwickelte sich sein schwarzgelbes Schuhwerk zum Denkmal an eine Serie legendärer Partynächte mit seinem besten Freund. Ein Schuh, an dem jedoch nicht nur Erinnerungen und Spaß hängen. Sondern auch eine gewisse Hingabe.

Denn es war Liebe auf den ersten Blick. Gesehen am Fuß seiner Style Ikone, einem DJ und Part eines epischen Trios. Nicht zuletzt ließ er sich diese musikalische Leidenschaft unter die Haut seines Rückens stechen. Aus Liebe zu Style und Musik entstand also auch die Liebe zu diesem Schuh.

Eine außergewöhnliche Liebe. Denn „interessant ist, was rar ist“ und getreu diesem Leitspruch würde Flo seine Thunder niemals im Alltag tragen. Der Anlass muss ein besonderer sein. Oder die Stimmung. Und schon ist das seltene, markante und farblich elegante Donnerwetter perfekt.

Jay. Ein sportlicher Typ, der aufgrund der Vielzahl seiner Hobbys so gut wie nie zur Ruhe kommt. Ständig auf den Beinen ist. Und die Ehre hat, eines seiner Schuhwerke als Hauptdarsteller des ersten externen Kapitels meiner Schuhgeschichten präsentieren zu dürfen.

Jay bevorzugt die praktische Variante: Bequemlichkeit steht ganz oben, für nahezu jeden Anlass müssen sie geeignet sein und der Pflegeaufwand sollte sich in Grenzen halten. Jordan Eclipse nennt sich diese besohlte Allzweckwaffe, die er immer wieder kaufen würde.

Auf Worte folgten Taten. Jay besitzt bereits zwei Paare des Eclipse. Die schwarze Version mit weißer Sohle wurde bequem im Onlineshop von Nike erstanden. Natürlich. Denn ein wahrer Befürworter des Komforts steht in jeder Lebenslage zu seinen Prinzipien.

Das gemütliche Allroundtalent begleitet Jay nicht nur in der Freizeit während und auf dem Weg zur Ausübung seiner sportlichen Lieblingsbeschäftigungen. Auch in der Arbeit unterstützt es tatkräftig mit der Entlastung seiner Beine. Eine Gemeinschaft fürs Leben.

Der Air Jordan 1 OG black royal von Nike. Ein weiteres Stück Geschichte aus meinem Schuhschrank. Stark verbunden mit meinem Blog. Stärker als ihr denkt. War es doch genau dieser Schuh, dessen Erwerb im Frühjahr 2013 Anlass für meinen allerersten Beitrag war.

Fünf Jahre und 535 Beiträge später trage ich ihn immer noch gerne und regelmäßig. Einser Jordans besitze ich so einige, der schwarzkönigsblauen Farbkombination kann keiner die Hände reichen. Für mich sind die Royals der schönste Air Jordan 1 aller Zeiten.

Auf das Kauferlebnis ging ich mit Beitrag Nummer eins ein. Ausführlich. Diesmal gehe ich auf das prägendste gemeinsame Erlebnis ein. Den Dreh eines Werbespots. Ich als Hauptdarsteller und meine Royals mit von der Partie.

Voller Freude musste ich mehrmals auf meinen Knien rutschen. Am Boden. Die für die Kamera gekünstelte Freude verging schnell, da meine Knie anschwollen, vor allem aber meine geliebten Treter zerkratzt wurden. Die Wunden sind nie verheilt. Auf den Schuhen.

Nicht nur die Ära meiner Schuhgeschichten startet mit diesem Beitrag, auch die Ära der Nike Retro Basketballschuhe an meinen Füßen wurde mit dem Inhalt dieses Beitrags eingeläutet. Mit dem rotweißen Nike Dunk.

Es war 2002. Mein erster Trip als Führerscheinneuling Richtung Hauptstadt. Etwas Nervosität im Gepäck, Schwester im Gepäck und auf der Heimfahrt eben auch den Nike Dunk im Gepäck. Frisch vom Ausverkauf.

Von da an waren wir unzertrennlich. Ich trug meine Babys in Rot und Weiß bei nahezu jeder Gelegenheit. In der Schule. Beim Rumhängen. Beim Sport. Beim Feiern. Und kehrte mit ihnen zurück nach Wien. Zum Studieren.

Dazwischen gab es Stress. Für Mama. Sie wagte es doch tatsächlich, meine mittlerweile abgefuckten Dunks zu waschen. Ich wusste mir zu helfen. Mit schwarzer Schuhcreme. Im Nu waren sie wieder cool.

Komplett zerstört und gelbsohlig dekorieren sie heute meine Wohnung. Einer steht im Schlafzimmerregal, einer im Wohnzimmer. Trotz durchgewetzter Sohle werden sie mich so noch mein Leben lang begleiten können.