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Ausgangslage: Verschwendete Urlaubstage, an denen ich tagsüber vor Langeweile um die 1000 Tode gestorben bin. Als Draufgabe nicht vom Berufsalltag abschalten konnte. Eine Reportage über die kulinarischen Schätze aus Neapel, jener Stadt, wo die Pizza erfunden wurde. Das mir für eine Woche zur Verfügung stehende Auto meiner Eltern. Und Spontanität.

Folge: Ein 1200 Kilometer langer Road Trip nach Neapel. Ein tagelanger Erkundungskampf durch den zugemüllten Altstadt Dschungel, einem Weltkulturerbe. Temperaturen jenseits der 40 Grad. Freiheit. Totale Ablenkung. Und Momente kulinarischer Orgasmen im Rahmen meiner unzähligen Fressorgien in den neapolitanischen Straßen.

Erkenntnis: Keine Urlaubstage mehr zu Hause verschwenden. Gott ist 1,65 Meter groß und heißt Diego Maradona. Neapel hat tatsächlich ein (aber nicht stinkendes) Müllproblem. Ich mindestens drei Kilo mehr und ein Genussproblem: Ich war quasi im Himmel. Never ever werde ich außerhalb Neapels je wieder eine Pizza zu schätzen wissen.

Schon lange habe ich Camouflage keinen Beitrag mehr gewidmet. Und noch viel länger nicht meiner hochfavorisierten Wüstentarnung. Bekanntlich ist die Zeit des Sommers mittlerweile auch die Zeit der Affenhitze. Und seit jeher die Zeit der kurzen Hosen.

95 Prozent meiner Shorts stammen direkt aus dem Army Shop. Bedeutet: Funktionalität, bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis, ewige Lebensdauer und unmöglich zu überbietende Designs.

Als Kulisse meiner kopflosen Selbstablichtung diente diesmal die Albertina. Ein künstlerischer Schachzug, der nicht von Ungefähr kommt. Denn Tarnmuster stellen für mich persönlich immer auch Kunstwerke da.

Zu den gelobten Wüstenshorts wählte ich ein simples schwarzes T-Shirt und das gewohnte Schuhwerk aus dem Hause Jordan. Diesmal in den Teamfarben der Chicago Bulls. Und auch meine Tattoos haben was davon. Von den kurzen Hosen.

Gleich vorweggenommen, nach diesem Beitrag ist Schluss mit dem Ultra-Geschreibe und es kehrt hier wieder Alltag ein. Und nicht nur bis zum nächsten Jahr. Endgültig. Nach dem vierten Ultra Europe in Folge habe ich beschlossen, es dabei bleiben zu lassen. Der Routine geschuldet? Dem Alter geschuldet? Negativer Vorfälle geschuldet? Fragen über Fragen. Genau genommen weiß ich es nicht. Womöglich ein Mix aus allem.

Dabei sollte das ganze Spektakel heuer mit meinem erstmaligem Besuch am Ultra Beach gekrönt werden. Sommer, Sonnenuntergang, ein großer Strand, nur positive Vibes und gechillter Mood, kaltes Bier. So stellte ich mir das vor. Und mit Sicherheit nicht nur ich. Die Realität: Eine Hotelanlage mit ca. 100 Quadratmeter Platz (exklusive Pool), ca. 5000 Partypeople, keine Sicht auf den DJ (hat womöglich unter Wasser aufgelegt) und Bier Stockout nach nicht einmal zwei Stunden.

Unsere Verabschiedung ließ also nicht lange auf sich warten. Es hat keine Stunde gedauert und wir waren am Heimweg. Ziemlich angepisst. Dass der Abend aber dennoch nicht komplett im Arsch war, dafür sorgte eine kleine Strandbar, die am Weg zurück zum Apartment lag. Direkt am Meer, Bier en masse, Platz zum Chillen, traumhafte Stimmung und Musik, die sich vom Ultra „Beach“ nicht mal ansatzweise verstecken muss. Danke.

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Mittlerweile fast schon sowas wie ein Wochenendritual bei mir, den Sonntag mit einem Griff in den Kühlschrank zu beginnen. Eine Dose Coke muss her. Kann womöglich am erhöhten Zuckerbedarf meines Körpers liegen, denn durchzechte Samstagnächte steckt man(n) im fortgeschrittenen Alter eben nicht mehr ganz schmerzfrei weg. Kann. Muss es aber nicht.

Meine Zuckerorgien jetzt mal dahingestellt, ist auch Herschel auf den braunen Brausegeschmack gekommen. Ice Cold Pack nennt sich eine fünfteilige Sommerkollektion, die in Kollaboration mit Coca-Cola entstanden ist: Network Large Pouch, Mid-Volume Tote, Settlement Backpack, Lake Bucket Hat und Glendale Cap. Um die freshen Kreationen auch beim Namen zu nennen.

Dominiert wird das Design einerseits vom weltbekannten Coca-Cola-Schriftzug, andererseits vom Automatenslogan „ice cold sold here“. Und Letzterer kommt nicht von ungefähr, handelt es sich doch tatsächlich um Kühltaschen. Als nachhaltige Draufgabe wurden im Material recycelte Plastikflaschen verarbeitet. Erfrischend stylisch. Sommer, Sonne, Strand und Meer können kommen. Im Notfall auch das Freibad.

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(pics: herschelsupply.com)

(pics: herschelsupply.com)

Die Vielzahl meiner Urlaubstage habe ich heuer quer über den Sommer verteilt. Schließlich gehört die beste Jahreszeit auch ausgiebig genossen. Eine Woche war es Anfang Juni, eineinhalb Wochen warten Mitte Juli auf mich und Teil drei folgt dann Ende August mit einer weiteren Woche.

Wie ihr unschwer daraus schließen könnt, gehört die erste Urlaubswoche bereits der Vergangenheit an. Was bleibt, sind Eindrücke von und Erinnerungen an eine geile Zeit. Wettertechnisch optimal erwischt, standen tägliches Ausschlafen, viel Sport, gutes Essen, Party und tolle Menschen auf dem Programm.

Keinesfalls unerwähnt bleiben dürfen die musikalischen Vibes, die einen wesentlichen Anteil an der guten Stimmung hatten. Ein Leben ohne Musik ist für mich sowieso undenkbar. Zumindest untragbar. Und die bunt durchgemischte Playlist meiner ersten Urlaubswoche lässt mich nicht nur zurück in Richtung Juni träumen, sie steigert nebenbei auch die Vorfreude auf Teil zwei. Nachfolgend ein Auszug. Nur für euch.