Posts tagged Swedish House Mafia

Meine Laune ist mies. Am Tiefpunkt. Hat nichts mit dem heutigen Montag zu tun. Vielmehr mit dem gestrigen Tag. Einer der beschissensten Sonntage meines Lebens. Dabei war es ein besonderer Sonntag.

Für das Electronic Dance Music Universum bedeutete dieser 25. März 2018 den 20. Geburtstag des Ultra Music Festivals. Aber viel wichtiger: Eben auch die Reunion der Swedish House Mafia.

Wenn auch nur für eine Stunde oder einen gemeinsamen Set. Ich möchte gar nicht wissen, was sich der Veranstalter dieses Jahrhundertspektakel kosten lassen musste. Vor allem, um Steve auf die Bühne zu bekommen.

Verschwörungstheoretikern ging jedenfalls einer ab, denn Hinweise im Vorhinein gab es massenweise. Ebenso war Ultra in aller Munde und den drei Schweden hat es mit Sicherheit auch nicht geschadet.

Auf der Bühne, wo das Projekt vor ziemlich genau fünf Jahren zu Ende ging, gab es also eine Auferlebungsstunde der Swedish House Mafia. Auferstanden sind sie nicht. Happy Birthday Ultra!





Kürzlich habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt. Am Traunsee. In Gmunden. Schluss jetzt. Mehr verrate ich nicht. Kindheitstraumtechnisch wohlgemerkt. Durchaus aber zum Wochenende am Traunsee. Zu zweit und eine Auszeit, wie sie im Buche steht. Erholsam, wunderschön und einfach unbeschwert.

Viel zu schnell verging das Wochenende. Was bleibt, sind schöne Fotos, die ich euch hier übrigens vorenthalte, Ohrwürmer im Kopf und damit verbunden Erinnerungen an perfekte Momente. Musikalisch lass ich euch aber teilhaben. Me And My Girlfriend, Safari, Greyhound und Insane In The Brain heißen die Meisterstücke.

Bis zu diesem Beitrag ging ich auf melodische Erinnerungen so gut wie immer nur am Ende eines Jahres ein. Hier und heute ändert sich das nachhaltig. Zurückzuführen auf Ideenengpässe wird’s gelegentlich Monats- oder eben Urlaubsplaylists geben. Musik ist doch etwas Schönes.




Coldplay hat uns allen schon die eine oder andere Gänsehaut verpasst. Ich bin mir fast sicher. Wenn nicht sogar den Tränenspiegel in den Augen ansteigen lassen. Ich will aber gar nicht weiter ins Detail gehn und lass das einfach mal so dahingestellt. Fakt ist jedenfalls: Chris Martin und Kollegen haben schmalzballadentechnisch schon gehörig was drauf.

Wem das aber zu viel des Guten oder besser gesagt zu viel des Geheulten ist, oder wer sich wie ich der Anhängerschaft elektronischer Musik zugehörig fühlt, sollte sich mal ein paar Remixes diverser Coldplay-Songs reinziehen. Denn meiner Meinung nach eignen sich diese wahnsinnig gut für Spielereien und Experimente mit elektronischen Beats.

Aus diesem Grund wollte ich euch heute meine persönlichen Top-3-Coldplay-Remixes vorstellen, letztendlich sind’s aber nur zwei geworden. Der Grund für die Einschränkung ist einfach: Ich fand keinen dritten Remix, der mich emotional dermaßen umhaut, Freude und gleichzeitig Euphorie in mir hochsteigen lässt und ebenso jede klangtechnische Feinheit perfekt sitzen hat. Und jetzt lehnt euch zurück, macht die Augen zu und genießt.


Steve Angello, Sebastian Ingrosso und Axwell, vor einiger Zeit noch als Swedish House Mafia vereint, haben schon mächtig Eindruck bei mir hinterlassen. Nicht nur in musikalischer Hinsicht. Sie haben mich auch stylemäßig geprägt.

Modetechnisch hat die Musikszene immer schon auf mich gewirkt. In meiner Schulzeit war es der Hip-Hop, wo meine Vorbilder in Sachen Style ihr Zuhause hatten. Nun kommt der Einfluss eher aus dem House-Bereich. Aus Schweden. Denn mit dem Kleidungstil des eingangs erwähnten Trios kann ich mich heute stark identifizieren.

Ihr Stil ist schlicht. Aber höchst effizient in Sachen Coolness. Geprägt wird er von nahezu durchgängig schwarzen Teilen. Aber besonders die Kombination mit Lederjacke macht den Style unschlagbar. T-Shirts und Sneakers dürfen da jedoch auch gerne mal aus der Reihe tanzen. Farblich, wohlgemerkt.

Ich bin jetzt aber nicht komplett SHM-gesteuert. Wäre ja auch nicht Sinn der Sache, als Kopie herumzulaufen. Style muss individuell sein. Jeder sollte sich selbst definieren. Quasi als „Marke“. Aber Inspiration ist erlaubt. Und schön. Von wo auch immer.

(pics: hm.com, niketalk.com, zalando.at)

(pics: hm.com, niketalk.com, zalando.at)

2. April, UCI Millennium City, Wien. They came, they raved, we loved.

Nach der Premiere von Leave The World Behind und den Advance Preview Sreenings finden aktuell jede Menge Screenings der Swedish House Mafia Dokumentation in Kinos auf der ganzen Welt statt. Wie eben auch gestern in Wien.

Der Film lieferte nicht nur tiefe Einblicke in Ihre Abschiedstournee. Vielmehr wurden den Zusehern die wahren Hintergründe für die plötzliche und für viele Fans unerklärliche Auflösungsentscheidung in einer sehr emotionalen und eindrucksvollen Weise vermittelt. Und die Musik kam natürlich auch nicht zu kurz.

Der Film war Hammer. Ich war den Tränen nah. Und die Entscheidung des Trios kann ich nun absolut verstehen. Freundschaft geht über alles, aber mehr will ich gar nicht verraten. Die DVD lässt sicher nicht lange auf sich warten.

Die Swedish House Mafia wird wohl nicht nur mir als Götter der House Musik in Erinnerung bleiben. Ewig.

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