Posts tagged T-Shirts

Meine Chicago Einser Jordans. Im Innenfutter des rechten Schuhs kleben die nicht mehr entfernbaren und sich in den Stoff hineingefressenen Überreste eines Kaugummis. Meines Kaugummis. Und meine Unart, fertig gekaute Gummis auszuspucken und wegzukicken. Sollte mir eine Lehre sein.

Sollte. Immer noch kicke ich. Aber zumindest werfe ich nun einen Blick in den rechten Schuh (ich bin Rechtsfüßer), sofern ich das gute Stück nicht fliegen sehe. Man sollte das Leben eben nicht immer so ernst nehmen. „Why so serious?“, fragt auch der Joker. Dessen geschminkte Fratze sich neulich auf einem meiner Shirts wiederfindet.

Und so nebenbei passen die Farben dieses nicht so ernsten Kleidungsstücks exakt zu den Farben meiner eingangs erwähnten Kaugummikickinstrumente. Der perfekte Einklang in Weiß, Rot und Schwarz. Aja, da war ja noch die Hose. Oder doch nicht. Die denkt ihr euch diesmal bitte.

(pics: emp.de, flightclub.com)

Schon lange habe ich Camouflage keinen Beitrag mehr gewidmet. Und noch viel länger nicht meiner hochfavorisierten Wüstentarnung. Bekanntlich ist die Zeit des Sommers mittlerweile auch die Zeit der Affenhitze. Und seit jeher die Zeit der kurzen Hosen.

95 Prozent meiner Shorts stammen direkt aus dem Army Shop. Bedeutet: Funktionalität, bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis, ewige Lebensdauer und unmöglich zu überbietende Designs.

Als Kulisse meiner kopflosen Selbstablichtung diente diesmal die Albertina. Ein künstlerischer Schachzug, der nicht von Ungefähr kommt. Denn Tarnmuster stellen für mich persönlich immer auch Kunstwerke da.

Zu den gelobten Wüstenshorts wählte ich ein simples schwarzes T-Shirt und das gewohnte Schuhwerk aus dem Hause Jordan. Diesmal in den Teamfarben der Chicago Bulls. Und auch meine Tattoos haben was davon. Von den kurzen Hosen.

LGBTQ. Die Buchstaben stehen für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender und Queer or Questioning. Menschen, die oft nicht als Menschen gesehen werden. Zurückzuführen nicht nur auf ihre sexuelle Orientierung. Der Anteil an HIV- und AIDS-Infizierungen innerhalb dieser Gemeinschaft ist nicht unwesentlich. Was ebenfalls zur Diskriminierung beitritt.

Seit Jahrzehnten kämpft die LGBTQ-Gemeinschaft. Für ihre Rechte und gegen den in den Achtzigern entstandenen Hass und die immer noch alltägliche Stigmatisierung aufgrund des sich damals rasant ausbreitenden Virus.

Levi’s, uns bekannt als Jeansfabrikant, war einer der Vorreiter in Aufklärung und der Unterstützung dieser unterdrückten Menschen. Und setzt sich noch heute für Zusammenhalt und den Kampf für Gerechtigkeit ein.

Im Mai kam der vierte Teil der streng limitierten Pride Kollektion heraus. Bestehend aus T-Shirts, Tank-Top, Trucker-Weste und Shorts ruft die Kleidung mit typischen Symbolen wie die Regenbogenflagge zum Handeln auf. Und kommt Stiftungen zugute.

(Fotocredit: Levi’s® Pride Kollektion)

Am 8. Juli wird’s weiß. Und zwar in der Amsterdam Arena und wohin das Auge reicht. Unter dem Motto The Final wird Sensation nach 17 Jahren zum allerletzten Mal in der niederländischen Hauptstadt eingeleitet. Mit Hardwell und Axwell Ingrosso.

Sensation, eine jährliche Electronic Dance Music Veranstaltung in mehreren Ländern, deren Startschuss eben in Amsterdam erfolgt, hat eine Besonderheit. Und zwar der einleitend bereits angespielte und komplett weiße Dress Code.

Dieser schwirrt wie oft bereits Wochen zuvor in meinem Hirn herum und steht auch schon fest. Ich beginne oben, wo die Auswahl nicht groß war: Ein simples T-Shirt. In der Mitte: Kurze Jeans. Etwas zerstört. Und unten: 4er Jordans.

Sensation sehe ich als persönlichen Ausklang meiner EDM-Festivalreisen. Wurden diese Feste stets mehrtägig gefeiert, kommt das eintägige Event meinem fortschreitenden Alter nur zugute. Im nächsten Jahr dann nulltägig.

(pics: footlocker.com, hm.com)

Nach zwei intensiven Arbeitstagen mit in Summe fast 20 Autobahnstunden und einer Riesenportion an Regen, Schnee und grauem Himmel kann ich scheinbar nicht genug bekommen. Erneut befinde ich mich auf der Autobahn. Diesmal heißt die Destination Graz und ich tauschte Firmenwagen gegen Bus. Das Dreckswetter verfolgt mich weiterhin.

Mit Snoop Dogg als Begleitung auf dem Weg zur Einweihungsparty meines besten Freundes. Eine feuchtfröhliche Nacht steht bevor und ich komme ganz gechillt an. Wir. Nach den Strapazen der letzten beiden Tage konnte ich ausschlafen und im Bus kann ich abschalten. Kein Verkehr, der mich als Fahrer zur Weißglut bringt. Und ich kann schreiben.

Eine Challenge gab es allerdings. Diese meisterten wir bravourös. Mich schnell mal über beide Sitze ausgebreitet und tiefschlafend gestellt. Snoop und ich hatten nämlich keinen Bock auf einen Sitznachbarn. Wer ansatzweise zwei Meter lang ist, versteht mich. Außerdem waren wir ja schon zu zweit und benötigten den Platz für unser Shooting.