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Meine Chicago Einser Jordans. Im Innenfutter des rechten Schuhs kleben die nicht mehr entfernbaren und sich in den Stoff hineingefressenen Überreste eines Kaugummis. Meines Kaugummis. Und meine Unart, fertig gekaute Gummis auszuspucken und wegzukicken. Sollte mir eine Lehre sein.

Sollte. Immer noch kicke ich. Aber zumindest werfe ich nun einen Blick in den rechten Schuh (ich bin Rechtsfüßer), sofern ich das gute Stück nicht fliegen sehe. Man sollte das Leben eben nicht immer so ernst nehmen. „Why so serious?“, fragt auch der Joker. Dessen geschminkte Fratze sich neulich auf einem meiner Shirts wiederfindet.

Und so nebenbei passen die Farben dieses nicht so ernsten Kleidungsstücks exakt zu den Farben meiner eingangs erwähnten Kaugummikickinstrumente. Der perfekte Einklang in Weiß, Rot und Schwarz. Aja, da war ja noch die Hose. Oder doch nicht. Die denkt ihr euch diesmal bitte.

(pics: emp.de, flightclub.com)

Nach zwei intensiven Arbeitstagen mit in Summe fast 20 Autobahnstunden und einer Riesenportion an Regen, Schnee und grauem Himmel kann ich scheinbar nicht genug bekommen. Erneut befinde ich mich auf der Autobahn. Diesmal heißt die Destination Graz und ich tauschte Firmenwagen gegen Bus. Das Dreckswetter verfolgt mich weiterhin.

Mit Snoop Dogg als Begleitung auf dem Weg zur Einweihungsparty meines besten Freundes. Eine feuchtfröhliche Nacht steht bevor und ich komme ganz gechillt an. Wir. Nach den Strapazen der letzten beiden Tage konnte ich ausschlafen und im Bus kann ich abschalten. Kein Verkehr, der mich als Fahrer zur Weißglut bringt. Und ich kann schreiben.

Eine Challenge gab es allerdings. Diese meisterten wir bravourös. Mich schnell mal über beide Sitze ausgebreitet und tiefschlafend gestellt. Snoop und ich hatten nämlich keinen Bock auf einen Sitznachbarn. Wer ansatzweise zwei Meter lang ist, versteht mich. Außerdem waren wir ja schon zu zweit und benötigten den Platz für unser Shooting.

Als Fan der Los Angeles Lakers mache ich aktuell eine eher unspektakuläre Zeit durch. Freundlich ausgedrückt. Wie dem auch sei, die Zeiten werden sich ändern. Gewiss. Denn die liebe Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Mein Herz, in diesem Fall mein gelb-violettes Basketballherz, öffne ich gerne nach außen. Und als großer Befürworter der Ironie kann dies auch schon mal in Form der Charlottenburg Fakers geschehen. Diese verblüffende Ähnlichkeit.

Zu verdanken haben wir sie den Jungs und Mädels von Muschi Kreuzberg. Das Berliner Label zählt zu meinen absoluten Favoriten im T-Shirt Business. Schande über mein Haupt, dass ich mein Fakers Shirt heute erst zum zweiten Mal spazieren trage.

Dazu kombiniert gibt’s eine langweilige Jeans in ausgewaschenem grau, das 100 Waschgänge zuvor angeblich mal schwarz war. Egal. Im Vordergrund stehen die Farben. Für die gelb-violette Harmonie sorgt das Schuhwerk. Converse Weapon.

Lang, lang ist es her, da schwärmte ich euch regelmäßig von diversen Wiener T-Shirt Labels vor. Heute teilweise weg vom Fenster, teilweise das Level gehalten, teilweise eine katastrophale Entwicklung genommen, hatten sie dennoch drei Dinge gemeinsam: Große Sprüche aufgedruckt, aus unserer Stadt kommend und leider nicht für großgewachsene Typen gemacht.

Und da ich so einer bin, geht es mir mächtig auf den Sack, in Shirts mit dem Schnitt einer Discopumperkluft rumzulaufen. Seit geraumer Zeit weiß ich aber und daher ist dieser Beitrag längst schon überfällig, wo X-Large noch tatsächlich X-Large ist. In Berlin nämlich. Gestatten? Muschi Kreuzberg!

Parolen wie Hustle Athletics, I’m in Love with the Coco, Hard Knock Wife, Die Schöne und das Speed, Thug Lite, Sucht und Ordnung oder Dolce & Bandana lassen nicht nur die Frequenz meines kleinen Herzens rapide in die Höhe schießen, nein, auch die ganzen Wiener Minifetzen geraten da schnell in Vergessenheit. Und im Müll. Denn Platz braucht mein Schrank. Die nächste Portion Berlin ist im Anflug.

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(pics: muschikreuzberg.de)

(pics: muschikreuzberg.de)

Kleidungstechnisch lasse ich mich gerne mal auf das eine oder andere Experiment ein oder passe mich bei so manchem Trend dem Mainstream an. Meist falle ich jedoch schnell in alte Gewohnheiten zurück. Dieses Verhalten lässt sich dann durchaus als langweilig einstufen, kann aber mitunter auch als eigener und gefundener Style gesehen werden.

Da mir Letzteres wesentlich besser gefällt, beschäftige ich mich heute mit meinem grundsätzlichen Stil. Ich präsentiere euch also jenes Outfit, in dem ihr mich in fast 90% der Fälle sehen werdet, wenn wir uns auf der Straße begegnen.

Und da trag ich dann zumeist dunkle Jeans von G-Star. Als Oberteil kommen nur schlichte T-Shirts in Frage, die in der Regel weiß sind. Zur Abwechslung aber auch gern mal schwarz oder grau. Schuhtechnisch gibt’s an meinen 1er-Jordans nicht viel zu rütteln, ebenso was meine G-Shock-Vorliebe bei Uhren betrifft.

Auch niemals fehlen darf ein Camouflage-Teil. Mein Gürtel aus dem Army-Shop ist mein treuester Begleiter in dieser Hinsicht. Dann noch mein Lieblingsaccessoire aufgesetzt und mein (typisches) Outfit steht. Sportlich. Locker. Simpel.

(pics: endclothing.com, gshock.com, hm.com, ray-ban.com, zalando.at)

(pics: endclothing.com, gshock.com, hm.com, ray-ban.com, rothco.com, zalando.at)