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Nein. Ich habe weder einen Schaden, noch habe ich das Schreiben verlernt. So klingt lediglich das Intro zu diesjährigen Hardwell Auftritten. Einer davon hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Was möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass ich ihn live miterleben durfte. Nämlich jener in Split. Im Juli am Ultra Europe.

Der holländische Noisemaker brachte nicht nur damals ein Stadion zum Beben, er bringt mir auch heute noch regelmäßig Sommer und Party Vibes in mein Wohnzimmer. Immer dann, wenn ich mir den Live Set von damals reinziehe und mich an die warme und laute Zeit zurückerinnere. Es gibt nur zwei Schönheitsfehler: Craig David und Pokémon. Reinhören und ihr wisst Bescheid.

Gleich vorweggenommen, nach diesem Beitrag ist Schluss mit dem Ultra-Geschreibe und es kehrt hier wieder Alltag ein. Und nicht nur bis zum nächsten Jahr. Endgültig. Nach dem vierten Ultra Europe in Folge habe ich beschlossen, es dabei bleiben zu lassen. Der Routine geschuldet? Dem Alter geschuldet? Negativer Vorfälle geschuldet? Fragen über Fragen. Genau genommen weiß ich es nicht. Womöglich ein Mix aus allem.

Dabei sollte das ganze Spektakel heuer mit meinem erstmaligem Besuch am Ultra Beach gekrönt werden. Sommer, Sonnenuntergang, ein großer Strand, nur positive Vibes und gechillter Mood, kaltes Bier. So stellte ich mir das vor. Und mit Sicherheit nicht nur ich. Die Realität: Eine Hotelanlage mit ca. 100 Quadratmeter Platz (exklusive Pool), ca. 5000 Partypeople, keine Sicht auf den DJ (hat womöglich unter Wasser aufgelegt) und Bier Stockout nach nicht einmal zwei Stunden.

Unsere Verabschiedung ließ also nicht lange auf sich warten. Es hat keine Stunde gedauert und wir waren am Heimweg. Ziemlich angepisst. Dass der Abend aber dennoch nicht komplett im Arsch war, dafür sorgte eine kleine Strandbar, die am Weg zurück zum Apartment lag. Direkt am Meer, Bier en masse, Platz zum Chillen, traumhafte Stimmung und Musik, die sich vom Ultra „Beach“ nicht mal ansatzweise verstecken muss. Danke.

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In turbulenten Zeiten wie diesen, wo Weltfriede als Fremdwort eingestuft werden kann und die große Eskalation in einem mörderischen Tempo auf uns alle zurast, einer ereignisreichen Freitagnacht des Streetfights, in der ich quasi gesteinigt wurde, euch weitere Details aber vorenthalte, muss ich nachdenklich feststellen, dass Gewalt, Hass und Aggressionen tatsächlich immer mehr an Oberhand gewinnen.

Es geht aber anders. Samstag- und Sonntagnacht sei Dank. Hunderttausend Menschen aus hunderten von Nationen der ganzen Welt zelebrierten miteinander eine große gemeinsame Liebe: Musik. Für mich klar ein Beweis für eine bessere Welt. Ganz ohne Grausamkeit. Die Utopie eines friedlichen Miteinanders rückt so in ein etwas weniger surreal erscheinendes Licht.

Ja, ich bin ein Träumer. Definitiv und immer schon gewesen. Und leider im Klaren darüber, dass Musik die Welt nicht retten wird. Aber auch ich kann Gefühle zeigen. Manchmal zumindest. In diesem Sinne: Danke an alle Ultranauts da draußen. Danke für zwei atemberaubende Nächte. Danke auch an alle anderen Musikbesessenen. Egal ob EDM, Rock, Rap, whatever. Musik ist Leidenschaft. Musik ist Liebe. Musik vereint. Peace.

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(pics: facebook.com/UltraEurope)

(pics: facebook.com/UltraEurope)

Den heutigen Samstagnachmittag verbringe ich gänzlich mit der Aktivierung meiner noch nicht so richtig vorhandenen Vorfreude auf das bevorstehende lange Wochenende in Split. Ultra Music Festival Europe steht zum bereits vierten Mal im Folge am Programm. Geistig hänge ich jedoch komplett in der Gegenwart. Keineswegs negativ. Trotzdem würde etwas mehr Enthusiasmus nicht schaden.

Und um das zu pushen, bin ich heute Dauergast auf Youtube und zieh mir diverseste UMF Pre- und Aftermovies, sowie Live Sets rein. Mit Wirkung. Nach Stunden schwenken meine Gedanken langsam in Richtung Freitag. Erst dann und vor Ort werde ich auf 100 Prozent meines sommerlichen Party- und Stimmungsmodus sein. Nichts spricht aber dagegen, auch schon die Tage davor in diesem Flow zu schweben.

Heuer feiere ich auch meine Ultra Beach Premiere. Ein zusätzlicher Partynachmittag am Strand. Dienstag nach dem eigentlichen Festival im Stadion, das nach dem Closing Act von Hardwell im Zuge des montäglichen Sonnenaufgangs endet. Einziger Wermutstropfen: Weder Steve Angello, noch Axwell Ingrosso beehren Split heuer. Ich werd’s aber bravourös wegstecken. Nicht zuletzt wegen einiger vielversprechender und nachfolgend für euch aufgelisteten Live Sets aus Miami, der UMF Mutter.




Damit ich meine Kamera nicht ganz so umsonst im Urlaub dabei hatte, gibt’s heute Eindrücke vom Ultra Europe 2015. Großes hatte ich vor, tausende Fotos sollten es werden. Ununterbrochen mit dem Finger am Knipser. Alles festhalten. Überall. Irgendwie hat’s dann aber an der Umsetzung gehapert.

Sonntagabend konnte ich mir erfolgreich in den Arsch treten und nahm sie mit. Auf den Gesamturlaub bezogen war’s dann aber zugleich auch das letzte Mal. Jedenfalls standen an diesem Abend Afrojack, Steve Angello, Hardwell und David Guetta auf meiner Watchlist. Ja, Guetta, lacht ruhig. Hätte ich früher auch, aber der Typ hat mich letztes Jahr schon sowas von überzeugt. Live ein Gott.

Bevor wir uns nächtlich in den Wahnsinn stürzten, standen routinemäßig Strand, Vorglühen im Apartment und gutes Essen in der Altstadt von Split am Programm. Geschlafen wurde ebenfalls. Vormittags. Und bis dahin lieferten wir uns bis in die Morgenstunden der vollen Akustik-Dröhnung aus.

Inwieweit diese drei Tage letztendlich wieder dazu beigetragen haben, die Zeitspanne bis hin zu meinem ersten Hörgerät zu verkürzen, werde ich zum Glück nie erfahren. Fakt ist: 2016 wird sie weiter gekürzt.

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